Mehrere Schülerinnen und Schüler des LTGs hatten sich erfreulicherweise nach 2 Vorentscheiden auf Regional- und Landesebene für die Teilnahme am Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Wuppertal qualifiziert, der in den Pfingstferien stattfand. Die Hackbrettgruppe mit Annika Ebel (ehem.), Elisabeth Ebel (11a), Maria Eisner (10e) und Johanna Kadner (als Gast) erspielte einen hervorragenden 1. Preis mit 25 Punkten in der Kategorie „Hackbrettensemble“. Quirin Osterhammer (Q12) hat „mit sehr gutem Erfolg“ in einer riesigen Teilnehmendengruppe von 73 gleichaltrigen Violinistinnen und Violinisten abgeschnitten. Den jungen Musizierenden gilt die größte Anerkennung für ihren Fleiß, Ausdauer, Nervenstärke und musikalisches Können. Das LTG gratuliert ganz herzlich zu den erreichten Erfolgen und wünscht weiterhin viel Glück auf den verschiedenen (musikalischen) Lebenswegen.
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Wie im letzten Jahr besuchte die gesamte 9. Jahrgangsstufe verteilt auf zwei Tage die Liberale Jüdische Gemeinde Beth Shalom in München. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren dort nicht nur viel über den Aufbau der Synagoge, sondern auch über den Alltag und die Feste der jüdischen Gemeinde. Sehr geduldig und einfühlsam beantwortete der Vertreter der jüdischen Gemeinde alle Fragen der Schülerinnen und Schüler. Auch wenn die liberale jüdische Gemeinde nicht in einer monumentalen Synagoge untergebracht ist, hatte die Begegnung mit dem Judentum an diesen beiden Tagen viel Strahlkraft. Es war eine sehr anschauliche und authentische Begegnung. Auf dem Hin- bzw. Rückweg ging es über den Sankt-Jakobs-Platz, auf dem noch einiges Wissenswertes zur Ohel – Jakob Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde erzählt wurde. Vielen Dank für die Einblicke! Bild und Text: Sophie Bruchhäuser
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Am Ludwig-Thoma-Gymnasium (LTG) steht nun ein besonderer Drehstein auf dem Pausenhof, der an den ehemaligen Mathe- und Physiklehrer Rudi Schmid erinnert. Dieser Drehstein, der sich auf einer Metallstange dreht und scheinbar schwebt, wurde aus dem Nachlass von Rudi Schmid gestiftet, der 2017 verstorben war. Die offizielle Einweihung des Drehsteins fand in Anwesenheit von Schulleiter Rainer Hoff, Wolfgang Sedlmeier vom Förder- und Freundeskreis des LTG sowie vielen Mitgliedern der Schulfamilie statt. Dazu gehörten Schüler, Lehrer, Ehemalige sowie Mitglieder des Elternbeirats und des Fördervereins. Zwar fehlt die Inschrift derzeit noch, wird jedoch zeitnah ergänzt, um die Installation zu vervollständigen. Herr Hoff würdigte Rudi Schmid als hervorragenden Pädagogen, Gründer der AG Fußball und leidenschaftlichen Sammler von Mineralien und Fossilien. Er beschrieb ihn als „herzlichen Menschen mit Rückgrat“, der freundlich und manchmal auch ein wenig ruppig war. Wolfgang Sedlmeier, selbst ehemaliger Schüler Schmids, erinnerte an dessen vielfältige Interessen, darunter die Fotografie, die Liebe zum Fasching und seine Begeisterung für den HSV. Der Drehstein wird somit sowohl als Symbol als auch als Erinnerung an Schmid gesehen. Martin Koschorz, ein Mitglied der Schülermitverwaltung (SMV), erklärte, dass der Drehstein ein Wahrzeichen und eine Botschaft verkörpere. Für viele jüngere Schüler diene er als Thron, und die Inschrift „Zukunft gestalten – Wer, wenn nicht wir? – Wo, wenn nicht hier? – Wann, wenn nicht jetzt?“ spiegle die Werte der Schulfamilie wider. Die Schulgemeinschaft konnte sich schnell auf diesen Spruch einigen, der den Gedanken von "gut" in den Mittelpunkt stellt. Die geplante Bodenplatte wird die Inschrift näher erläutern und betonen, dass die Zukunft nur dann gut wird, wenn unsere Werte gelebt werden können. Das Wort „gut“ umfasst eine Vielzahl positiver Werte und erinnert an die tragfähige, menschliche Werteorientierung, die in der Nähe der Herreninsel im Chiemsee entstanden ist. Rudi Schmid war bekannt dafür, sich für jeden Schüler und jede Schülerin einzusetzen, sie zu unterstützen und zu motivieren. Sein Engagement und seine Menschlichkeit spiegeln sich in dem Begriff „gut“ wider. Bei der Einweihung bedankten sich alle Redner bei den Ehemaligen und Gönnern, die zur Gestaltung des Drehsteins beigetragen haben. Der Förderverein sorgte zudem für eine gelungene musikalische Umrahmung durch Mitglieder der Bigband sowie den Sängerinnen Mia und Laura unter der Leitung von Rigo Mink. Wir freuen uns, dass der Drehstein nun Teil unserer Schulgemeinschaft ist und als stetige Erinnerung an die Werte, für die Rudi Schmid stand, dient. Text: Leicht abgewandelt OVB Bilder: Freunde und Föderer des LTG Prien
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Am diesjährigen "Dies Latinus" des P-Seminars von Herr Huber wurde den 4.-Klässlern der Grundschule Prien ein erster spielerischer Einblick in die Welt der Römer gegeben. Mit insgesamt 6 Stationen, die von den jeweiligen Schüler-Gruppen selbst aufgebaut worden waren, wurde ein abwechslungsreiches Programm für die Kinder gestaltet, um möglichst viele Facetten des Lebens im römischen Reich zu zeigen. Egal ob ein Einblick in die Schule der römischen Kinder, ein kulinarischer Austausch mit der römischen Küche, ein bisschen Spaß mit ein paar Kinderspielen, das Eintauchen in die mythische Welt der Götter, die Bewunderung wahrlich kolossaler und jahrhunderte überdauernde Architektur der Römer oder das Eintauchen in die römische Kunst und Kultur, der Dies Latinus bot den Kindern eine Zeitreise in das antike Rom, die sie hoffentlich nicht so schnell vergessen werden! Die Kinder haben an den verschiedenen Stationen großes Interesse gezeigt und haben mit ihrem teils umfassenden Vorwissen über das antike Rom geglänzt. Wir hoffen sehr, dass wir einige Kinder für die Römer und ihre Sprache Latein begeistern konnten und freuen uns, nächstes Jahr einige von euch am LTG wiederzusehen! Ein großes Dankschön geht an die Grundschule Prien für die kooperative und unkomplizierte Zusammenarbeit! Bericht: Amelie-Lohr-Schwaiger Bilder: Leonhard Huber
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…bzw. eigentlich: Der Landtag zu Gast bei uns in Prien! Am Freitag, den 27.06.2025, machte der LandTruck des Bayerischen Landtags Station am Hafen der Chiemseeschifffahrt in Prien. Die Q12 des LTG war eingeladen, eine Stunde lang persönlich Fragen an die Landtagspräsidentin Ilse Aigner sowie die Rosenheimer Landtagsabgeordneten Daniel Artmann (CSU), Josef Lausch (FW) und Andreas Winhart (AfD) zu stellen und so ins Gespräch zu kommen. Die ebenfalls angekündigten Abgeordneten Sanne Kurz (Grüne) und Markus Rinderspacher (SPD) konnten leider nicht vor Ort sein. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde durch die Präsidentin ging es mit den ersten Fragen der Q12 los. Das Themenfeld war breit gefächert und ging von persönlichen Fragen an beispielsweise Ilse Aigner über die bayerische, deutsche und europäische Politik bis hin zu den großen globalpolitischen Fragen unserer Zeit. Die Landtagspräsidentin moderierte, stand aber auch selbst Rede und Antwort. Da sie jedoch im Anschluss an unseren Programmpunkt gleich den nächsten hatte und mit dem Priener Bürgermeister auf der Bühne diskutierte, stand sie leider nicht mehr für weitere Gespräche zur Verfügung. Anders war es bei den drei anderen Abgeordneten, die sich noch Zeit nahmen, so dass unsere Schülerinnen und Schüler noch gezielter Fragen stellen, Meinungen austuschen und sogar das ein oder andere Interview für die anstehende Seminararbeit haben führen können. Bericht und Bilder: Philipp Jung
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Im Rahmen des Auftakts auf unserem Weg zur Klimaschule Bayern führten wir an einem Schulmorgen eine kleine, nicht repräsentative „Befragung“ aller Ankommenden am Haupteingang des LTG durch. Alle Eintreffenden – Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrerinnen und Lehrer – durften einen Klebepunkt auf eine Stellwand kleben – je nach dem aktuell gewählten Verkehrsmittel für den Schulweg ins LTG. Das sehr bunte Ergebnis ist au dem Bild gut erkennbar. Die LTGler setzen ganz überwiegend auf die öffentlichen Verkehrsmittel, aber auch das Fahrrad wird gerne gewählt. Gerade bei uns als Landschule mit z.T. längeren Anfahrtswegen stellt der Schulweg einen nicht zu vernachlässigenden Teil der Treibhausgasemissionen der Schule dar, umso wichtiger, dass dieser offenbar stark mehrheitlich mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln bewältigt wird. Nikolaus Vogl
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