Prien am Chiemsee
Offiziell fiel der Startschuss für das Ruderlager 2026 am Montag, den 13. Juli. Traditionsgemäß begann die Trainingslagerwoche jedoch bereits am Sonntag. Die Ruderinnen und Ruderer des LTG trafen sich gemeinsam mit einigen Mitgliedern des Rudervereins Prien zu einer Umrundung der Herreninsel. Bevor die drei benötigten Boote für den Transport vorbereitet und verladen wurden, stärkte sich die Gruppe bei Currywurst und Pommes. Am Montag um 8:00 Uhr begann das Unternehmen Ruderlager 2026 dann endgültig. Nach der Ankunft am Leistungszentrum für Rudern und Kanu in Oberschleißheim wurden noch vor dem Mittagessen alle Boote für die ersten Trainingseinheiten vorbereitet. Bereits am Nachmittag standen die ersten zwölf Kilometer auf dem Programm. Mit dem Schwerpunkt auf individueller und gemeinsamer Technik sowie taktischen Abläufen absolvierten die Ruderinnen und Ruderer hochmotiviert täglich zwei Trainingseinheiten. Diese setzten sich aus einer abwechslungsreichen Mischung von Wasser-, Ergo- und Lauftraining zusammen. Neben den sportlichen Herausforderungen blieb auch genügend Zeit zum Entspannen, für die gemeinsame Zubereitung des Abendessens und für gesellige Stunden an der Olympiabar direkt an der Regattastrecke, wo die lauen Sommerabende ihren Ausklang fanden. Den Höhepunkt der Trainingslagerwoche bildete der Freitag. Zum Landesfinale der Bayerischen Schulen kamen mehrere hundert Ruderinnen und Ruderer aus ganz Bayern zusammen, um in verschiedenen Bootsklassen ihre Siegerinnen und Sieger zu ermitteln. Die beiden Wettkampfmannschaften des LTG präsentierten sich dabei in beeindruckender Form und ruderten engagierte Rennen. Die Jungen der Wettkampfklasse II belegten einen starken 5. Platz, die Mädchen erreichten den 6. Platz. Tatkräftig angefeuert wurden die Teams vom gesamten LTG-Tross, von einigen angereisten Eltern sowie von den Lehrkräften Martin Böswald und Elke Hein. Auch Martin Aufenanger vom Ruderverein Prien unterstützte die Mannschaften lautstark vom Streckenrand. Mit dem Ruderlager 2026 lebt eine langjährige Tradition erfolgreich weiter. Neben den sportlichen Leistungen zeichnete sich die Woche erneut durch einen außergewöhnlichen Teamgeist und einen starken Zusammenhalt aus – Eigenschaften, die das Ruderlager seit vielen Jahren prägen. Bericht und Bilder: Martin Böswald
Startschüsse, anfeuernde Rufe und jubelnde Klassenkameradinnen und Klassenkameraden prägten die diesjährigen Bundesjugendspiele des Ludwig-Thoma-Gymnasiums Prien. Am Mittwoch, den 15. Juli nahmen rund 375 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6 bis 8 an der Sportveranstaltung teil. Die Schüler traten in den Disziplinen Sprint, Weitsprung und Weitwurf an und konnten dabei ihr sportliches Können unter Beweis stellen. Der 800 bzw. 1000 Meter Lauf wurde bereits vorab im Sportunterricht absolviert. In die Wertung gingen die besten drei Leistungen aus den vier Disziplinen ein. Im Mittelpunkt standen trotz Wetkampf der Teamgeist der Klassen und natürlich der Spaß am Sport. Den Abschluss der Bundesjugendspiele bildete ein spannender Staffellauf. Dabei traten zunächst die Jahrgangsstufen gegeneinander an. Der jeweilige Sieger durfte anschließend noch einmal gegen eine Lehrerstaffel an den Start gehen. Als Belohnung erhielten die Gewinnerklassen Süßigkeiten als Preis. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten viele engagierte Helferinnen und Helfer. Die Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen unterstützten die Veranstaltung als Riegenführer sowie als Kampfrichter, das Technikteam übernahm die Musik und die Q12 kümmerte sich mit Getränken, Kaffee, Brezen und Eis um das leibliche Wohl der Schüler und Lehrer. Auch Vertreter des Schulsanitätsdienstes waren während der gesamten Veranstaltung im Einsatz und standen für kleinere Verletzungen bereit. Die Bundesjugendspiele des LTGs 2026 waren somit ein gelungener Sporttag, welcher von Spaß und Motivation an Sport geprägt waren. Besonderer Dank gilt den Organisatorinnen Frau Flohr und Frau Linser sowie der gesamten Fachschaft Sport. Bericht: Emilia Wandersleb, Q12 Bilder: Elvira Flohr
Als Anerkennung für ihre herausragenden Leistungen über das gesamte Schuljahr hinweg reisten die besonders begabten Schülerinnen und Schüler des Ludwig-Thoma-Gymnasiums Prien vom 6. bis 8. Juli nach München. Begleitet von Frau Dr. Peters und Herrn Huber erlebte die Gruppe drei Tage voller Wissenschaft, Kultur und Gemeinschaft. Das abwechslungsreiche Programm bot Highlights für jeden Geschmack: Wissenschaft & Forschung: Im Botanischen Garten tauchten die Jugendlichen bei einem Mikroskopierkurs in die Natur ein. Im Deutschen Museum war beim Robotik-Workshop Programmiergeschick gefragt, gefolgt von einer eigenen Erkundungstour. Den krönenden Abschluss bildete ein Einblick in die LMU München und der Besuch des ESO Forschungszentrums in Garching samt beeindruckender Show im Planetarium. Kultur & Freizeit: Neben klassischen Hotspots wie dem Marienplatz und dem Hofgarten durfte auch die Entspannung nicht zu kurz kommen. Spaziergänge durch den Englischen Garten, ein gemeinsames Pizzaessen und das Flanieren am Flaucher sorgten für echte Sommerstimmung. Auch das gesellige Fußballschauen am Abend durfte nicht fehlen. Ein rundum gelungenes und hochinteressantes Event, das zeigt: Fleiß und Begeisterung zahlen sich am LTG aus! Ein großes Dankeschön an Frau Dr. Peters für die Organisation. Bericht und Bilder: Leonhard Huber
Zum Ende des Schuljahres bietet die Fachschaft Latein mehrere tolle Angebote an.
Nach dem Sieg beim schulinternen Vorlesewettbewerb der 6. Klassen im Fach Englisch durfte Lucia Ponciano aus der 6e unsere Schule beim Regionalentscheid „English Reading Competition“ am Gymnasium Vaterstetten vertreten – und wie! Insgesamt 9 „native speakers“ und 17 „non-native speakers“ traten getrennt voneinander in zwei Runden an. Alle durften in der Vorrunde einen selbst ausgewählten und vorbereiteten Text oder Auszug aus einem Buch vortragen. Während eine Jury aus Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften die drei besten der 9 „native speakers“ für das Finale ermittelten, traten die „non-native speakers“ in drei Gruppen gegeneinander an. Die jeweilige Siegerin schaffte es ins Finale. Lucia begeisterte hier sowohl die Jury als auch das Publikum und die Wettbewerberinnen und Wettbewerber, indem sie für die Charaktere in ihrem Buch verschiedene Stimmlagen wählte und mitreißend verkörperte. Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse wartete die Finaljury bereits gespannt auf die vorlesenden Kinder, welche nun Ausschnitte aus einem unbekannten Werk lesen mussten. Ohne das Buch „A Night in theZoo“ zu kennen, machten sich die Finalistinnen ans Vorlesen und erneut konnte Lucia mit ihrer packenden Vortragsweise das Publikum fesseln und auch die Jury von ihr überzeugen. Als Siegerin durfte Lucia neben einem Buch und einer großen Dose „shortbread“ auch einen 30€-Gutschein mit nach Hause nehmen. Nicht nur die begleitenden Lehrkräfte Frau Fritsch und Herr Wagner sagen voller Bewunderung: „Congratulations!“ Bericht und Bilder: Christiane Fritsch und Alois Wagner
Stehende Wellen, Longitudinalwellen... trockene Physik! Oder doch nicht? Der Lehrplan der 11. Js. schreibt in Physik eine außerunterrichtliche Aktivität vor. Wieso also nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden? Am 16.7.26 besuchten (fast) alle Schüler der 11. Jahrgangsstufe in mehreren Gruppen die große Orgel in der Priener Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt. Empfangen wurden sie dort vom hauptamtlichem Kirchenmusiker, dem Organisten Bartholomäus Prankl und dem Physiklehrer Herrn Seidel. Es folgten 30 Minuten intensive Auseinandersetzung mit dem größten aller Instrumente, der Königin Orgel. Herr Seidel gab zur Einstimmung ein kleines Orgelstück zum Besten. Es folgte eine Erklärung des Aufbaus des Instruments Orgel - Alter, Kosten, Anzahl Pfeifen, Register, Windladen u.v.a.m. von Herrn Prankl, die anschließend durch die physikalischen Grundlagen Tonbildung und Pfeifenlängen von Herrn Seidel ergänzt wurden. Beendet wurde die Analogdoku durch eine fünfminütige Improvisation von Herrn Prankl, in der er den Schülerinnen und Schülern alle Facetten des Instruments vorführte und die Pfeifen von der kleinsten nur wenige Zentimeter großen Pfeife bis zur 5m langen Basspfeife in herrlicher Weise erklingen ließ: ein eindrucksvolles Erlebnis - hautnah erlebt. Im Gedächtnis aber blieb mir der abschließende Kommentar einer Schülerin: "Was? Ist das jetzt schon wieder vorbei?" K.Seidel