Prien am Chiemsee
Im Rahmen des Lateinunterrichts durften wir erneut Herrn Parigger begrüßen, der sich neben seiner ehemaligen Tätigkeit als Schulleiter des Gymnasiums Grafing als Jugendbuchautor einen Namen gemacht hat. Heuer gab der sympathische Autor den Schülerinnen und Schülern der 6. Jahrgangsstufe eine Leseprobe aus seinem Buch „Caesar und die Fäden der Macht“. Hier wird Caesars Schicksalsjahr aus der Sicht des Griechen Eusebios dargestellt. Diesererfährt als Sklave zufällig von den Mordplänen und versucht von da an den Anschlag zu verhindern. Damit beginnt ein spannender Wettlauf um die Zeit, der im Mittelpunkt der Erzählung steht. Parallel erfährt man aber auch viel über die römische Gesellschaft. Immer wieder lässt nämlich Herr Parigger sein fundiertes Wissen einfließen. Das Ende der Geschichte sparte der Autor bewusst aus. Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich das Buch gerne in unserer Schulbibliothek ausleihen. Schon seit langem gehören Herrn Pariggers erfolgreiche und beliebte Bücher zum festen Bücherbestand. Im Anschluss gab es für alle noch etwas zum Rätseln. Herr Parigger las eine Kurzgeschichte vor, bei der die volle Aufmerksamkeit der Zuhörer gefordert war, um die treffende Antwort auf eine knifflige Fragestellung zu finden. Unter den abgegebenen richtigen Lösungen wurden dann per Los zwei glückliche Siegerinnen ermittelt, die sich über ein vom Autor signiertes Buch freuen durften. Das Interesse der übrigen Zuhörerschaft an Herrn Pariggers Büchern dürfte durch den stimmungsvollen Vortrag sicherlich geweckt sein. Bericht und Bidler: Anette Haberl
Eine ganz besondere Aktion stand am vergangenen Freitag am LTG auf dem Programm. Gemeinsam radelten in der als Sternfahrt organisierten Veranstaltung unter dem Motto "Wir treten an - mit dem Radl ins LTG" über 200 Schülerinnen und Schüler aus den umliegenden Gemeinden in Richtung Schule, um auf der einen Seite zu betonen, dass Radfahren gesund ist und Spaß macht, auf der anderen Seite aber auch, um Aufmerksamkeit für die notwendige Verkehrswende und die leider immer noch teilweise mangelhafte Radinfrastruktur in der Region zu schaffen. Ab 06:10 Uhr machten sich die ersten Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen angeführt und begleitet von jeweils zwei Lehrkräften auf den Weg zum LTG. Von der 5. Klasse bis zur Oberstufe, vom Mountainbike zum Rennrad von wenigen hundert Metern bis zu 15 Kilometern, einfach jeder konnte sich beteiligen, wie er wollte. Bei bestem Wetter und optimalen Bedingungen radelten die Jugendlichen zur Schule und trafen schließlich gemeinsam gegen 07:00 Uhr im Pausenhof des LTG ein. Ein beeindruckendes Bild, wie hunderte Fahrräde durch Prien rollten und zeigten, dass das Fahrrad eine wahre Alternative sein kann. Schulleiter Rainer Hoff, der selbst eine Gruppe aus Rimsting beleitet hatte, begrüßte alle ganz herzlich und zeigte sich höchst erfreut, dass so viele Jugendliche mit dabei waren. Selbstverständlich gab es für alle fleißigen Radler auch eine kleine Stärkung. Joghurt, frisches Obst und Granola sowie der ein oder andere Müsliriegel gaben den fleißigen Radlern wieder genug Energie für den Unterrichtstag. Während die meisten Schülerinnen und Schüler nun in den Unterricht mussten, war es das für die 7. Klassen aber noch nicht. Für sie stand ein Fahrradtraining auf dem Programm. Bernd Ramming vom Priener Radlverein RFV 1893 Prien e.V. zeigte den Jugendlichen den ein oder anderen Kniff, wie man mit dem Rad noch sicherer agieren kann. Wir bedanken und ganz herzlich bei allen Lehrkräften, die dieses Sternfahrt organisiert haben, bei allen Begleitern, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben und besonders bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich mit angeschlossen haben. Bericht: Dominik von Maffei Bilder: Lehrkräfte LTG Prien
Auf seiner Wanderung durch’s Steinerne Meer erlebte das P-Seminar Biologie vor zwei Wochen so einiges: sengende Sonne, prasselnden Regen, kämpfende Murmeltiere, blütenübersäte Wiesen, spiegelnde Seen, rauschende Wasserfälle, glitzernde Schneefelder, beeindruckende Gipfel, tief eingeschnittene Täler, Eisenhut und Almrausch, Rothirsch und Rüsselkäfer, Schüler mit Geld wie Heu, Schülerinnen im Notzelt… und einen Heli-Einsatz… wenn Sie mehr erfahren wollen: den Film zum P-Seminar gibt es am Tag der P-Seminare zu sehen (Donnerstag, 09.07.2026, 18:00 Uhr)!
Viele Ideen für ein gemeinsames Ausdauerprojekt wurden im Sinne eines Projektmanagements diskutiert und analysiert, aber die Zugspitze mit ihren 2962 Metern überragte sie schließlich alle: die zwölf Schüler des Projektseminars wollten auf das Dach Deutschlands. Mit Risikomanagement und bestmöglicher Planung begann das Abenteuer längst vor der eigentlichen Zweitagestour. Die heimischen Bergen lieferten das Trainingsgelände und boten einen Vorgeschmack auf das „Länger, Höher, Weiter“ der Zugspitze am 24. und 25. Juni. Nach Anreise mit dem Zug ging es direkt vom Bahnhof Garmisch zu Fuß 20 Kilometer und 850 Höhenmeter an der Partnach entlang tief hinein in das Reintal. Der Weg über das Reintal ist die technisch leichteste, aber längste Route auf die Zugspitze. Übernachtet wurde auf der Reintalangerhütte als vorgeschobenes „Basecamp“ für den Gipfeltag. Temperaturen jenseits der 30 Grad machten den Gipfelanstieg von 1600 Höhenmetern besonders anstrengend. Umso größer war die Freude über den gemeinsamen Gipfelerfolg, ohne dabei die Gipfelbahn vom „Sonnalpin“ auf 2600 Metern als Reißleine zum Verzicht des letzten technisch anspruchsvollesten Drittels des zweiten Tages in Anspruch genommen zu haben. Die Tour wird in Erinnerung bleiben. Bericht und Bilder: M. Böswald Bild von links nach rechts: Lucas Höhensteiger, Josef Hügel, Kristian Mantic´, Maximilian Unterberger, Lukas Bugla, Tobias Püschel, Florian Möderl, Benito Maier, Martin Böswald (Lehrer), Felix Gimple, Peter Mayer und Anton Melzner.
Am Dienstag, den 16. Juni 2026, ist die katholische Religionsgruppe der 8de von Frau Riethmüller ins Eichental gepilgert. Dort hatten sie bei schönem Wetter in der wundervollen Natur einen inspirierenden Gottesdienst zum Thema „Wasser“. Hierbei wurde von den einzelnen Schülergruppen, bestehend aus 2-4 Schülern, jeweils ein Impuls vorbereitet. Egal ob Meditation, Taizee-Gesang, Gebet oder Musik - alle haben einen schönen Beitrag zum gemeinsamen Gottesdienst geleistet und genossen. Den Schlussbeitrag leisteten dann die beiden externen tierischen Gottesdienstbesucher:)
Unter dem Motto "Hoffnung durch Handeln" kamen rund 1.150 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte aus knapp 160 bayerischen Schulen auf dem Day of Hope in München zusammen. Sie gehören zu insgesamt 688 Schulen, die sich im vergangenen Schuljahr für mehr Nachhaltigkeit in ihrer Schulgemeinschaft eingesetzt und hierfür bereits im Herbst 2025 die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“ erhalten haben. Im Rahmen des Festakts sprachen der Bayerische Staatsminister für Umwelt- und Verbraucherschutz Thorsten Glauber und der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer allen 688 ausgezeichneten Umweltschulen ihre Anerkennung aus. Für das LTG als jahrzehntelange Umweltschule und jetziger Bewerber für die Klimaschule sind Vertreter der UmweltAG zu diesen Feierlichkeiten nach München ins Werksviertel gefahren und haben dort einen spannenden Tag, inklusive einer vergünstigten Aktionsfahrt mit dem Riesenrad, verbracht. Auf dem Markt der Möglichkeiten präsentierten Umweltschulen ihre Projekte und zeigten, wie die vielen Beiträge Einzelner gemeinsam eine große Wirkung entfalten. Für die Schülerinnen, Schüler und Lehrerkräfte bot der Tag zudem die Gelegenheit zum Austausch sowie für neue Ideen und Inspiration. Denn zahlreiche Initiativen luden dazu ein, mehr über das Thema Nachhaltigkeit zu erfahren und selbst aktiv zu werden. So kann die Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft wachsen und Zuversicht entstehen.