Prien am Chiemsee
Liebe Eltern, hier finden Sie alle Informationen zum Übertritt und zur Einschreibung.
Am 23. März traten die Mädchen der Volleyball-Schulmannschaft des LTGs (Jahrgänge 2013/14) nach ihrem Sieg gegen das AKG als Regionalsiegerinnen beim Bezirksfinale am Montag, dem 23. März, in Mühldorf an. Da sich die Anreise mit der Bahn leider deutlich in die Länge zog, mussten sie mit Ankunft in der Halle gleich gegen die bereits eingespielte Heimmannschaft antreten, die ihr erstes Gruppenspiel in der Zwischenzeit mit 2:1 gewonnen hatte. Den ersten Satz verloren die Prienerinnen etwas unglücklich. Als im zweiten Satz ein Ball an einer Stelle auftraf, an der keine Linien geklebt worden waren, entschied sich die Schiedsrichterin beim spannenden Stand von 24:23 für Mühldorf. Diese durchaus strittige Entscheidung brachte den Priener Mädchen trotz ihrer starken Leistung auch im zweiten Satz eine knappe Niederlage ein. Das nächste Gruppenspiel gegen Lenggries konnten die Mädchen dann aber souverän mit 2:0 für sich entscheiden und qualifizierten sich somit als Gruppenzweiter für das Spiel um den dritten Platz. Obwohl die Volleyballerinnen des LTGs sich trotz ihres engagierten Einsatzes und der starken Teamleistung gegen teilweise über 20cm größere Unterhachingerinnen geschlagen geben mussten, können die Mädchen letztendlich auf einen gelungenen Turniertag zurückblicken, an dem sie wertvolle Wettkampferfahrung gesammelt haben. Für das LTG spielten: Anna-Maria Besten, Sophie und Pia Demmel, Lotte Stojakovic, Anna Dollinger und Julia Bichler.
Unsere Reise mit dem Bus nach Graulhet - zusammen mit Schülern und Schülerinnen der Waldorfschule- begann am Mittwoch, den 18. März um 6:00 Uhr morgens (viel zu früh!). Die Fahrt zog sich, aber wir konnten die Zeit u.a. mit Gesellschaftsspielen und Flechtfrisuren überbrücken. Wir hielten zwischendurch am Bodensee und am Genfersee an, um eine Pause zu machen. Beim zweiten Stopp verlor ein Schüler leider sein Handy im Wasser. Am Abend kamen wir in Vienne an, wo wir in einer einfachen Jugendherberge nächtigten. Der darauffolgende Tag begann früh mit einem Baguette- Frühstück, dann wurde unsere Busfahrt fortgesetzt. Unser nächster Halt war in Orange, wo wir das Amphitheater mit Audioguides besichtigten und einiges über das Theater der Antike lernten. Anschließend hatten wir Freizeit und besuchten einen Markt mit leckeren regionalen Spezialitäten und weiteren tollen Ständen. Besonders der Sonnenbrillenstand freute sich über unseren Besuch. Immer weiter in Richtung Graulhet hielten wir dann auch noch am weltberühmten Pont du Gard. Am Abend kamen wir endlich an unserem Reiseziel an und wurden herzlich von unseren Gastfamilien empfangen. Nach einer erholsamen Nacht verbrachten wir einen wundervollen Tag, an dem wir das Schulleben unserer Austauschpartner kennen lernen durften. Gut gestärkt mit Moules- Frites zu Mittag in der Cantine erkundeten wir die Stadt und das Ledermuseum. Am Willkommensabend lachten und spielten wir und genossen so die Zeit. Jeder einzelne verbrachte das Wochenende in der jeweiligen Familie mit schönen neuen Erfahrungen und Erlebnissen. Von sportlichen Aktivitäten über Ausflüge in die Natur und Stadtbesichtigungen war alles dabei. Am Montag Montag trafen sich die deutschen Schüler wieder, um Toulouse unsicher zu machen. Wir besuchten die romanische Kathedrale Saint Sernin, und später das Airbus-Gelände, welches vor allem die Jungs faszinierte. Dort zeigte uns unser Guide die Montagehallen des A320 und erklärte uns viel über den Bau von Flugzeugen, dem Standort in Toulouse und die Zusammenarbeit innerhalb Europas. Außerdem bestaunten wir viele neu gefertigte und zur Auslieferung bereite Flugzeuge sowie den seltenen Airbus-Transport-Flieger „Beluga“. Nach der Rückfahrt nach Graulhet fand im Rathaus der offizielle Begrüßungsabend durch die Gemeinde mit dem Bürgermeister statt, bei welchem es ein Buffet und für alle ein Gastgeschenk gab. Zum Dank hatten wir eigens das bekannte Lied „Aux Champs-Elysées“ zu „Nous sommes à Graulhet“ umgedichtet, welches wir dort aufführten. Am nächsten Tag setzten wir im Collège unsere in Prien begonnene Projektarbeit zusammen mit den französischen Schülern fort. An verschiedenen Stationen mit Aktivitäten wie Pantomime, Quiz oder Zeichnen lernten wir französische Sprichwörter kennen. Im Anschluss daran sind wir mit den Austauschpartnern in zwei Bussen nach Hautpoul zu einer beeindruckenden Hängebrücke gefahren. Nach einem kleinen Anstieg zu Fuß hatten wir von dort einen fantastischen Blick auf die Landschaft. Pünktlich zu Mittag haben wir bei einer alten Burgruine mit einem kleinen Dorf Halt gemacht und hatten dort eineinhalb Stunden Zeit zum Erkunden. Danach sind wir weiter zu einem Holzspielzeugmuseum gegangen. In diesem gab es einen Spielraum mit vielen kleinen selbst gemachten Holzspielen und ein Museum, das wir auch besichtigt haben. Danach sind wir wieder zu unseren Gastfamilien zurückgefahren. Dort konnten wir erneut regionale Gerichte probieren und einiges über die französische Kultur erfahren. Am Mittwoch sind wir früh direkt nach Albi gefahren und haben dort eine Führung im Toulouse-Lautrec-Museum besucht. Mittags hatten wir wieder eineinhalb Stunden Zeit zur freien Verfügung, bevor wir noch zu einer kurzen Besichtigung in die Kathedrale von Albi gegangen sind. Am Nachmittag haben wir noch ein Weingut besucht, wo wir unsere Nase mit verschiedenen Gerüchen getestet und trainiert haben und einen Vortrag über den Weinanbau und die Weinherstellung bekommen haben. Wir durften auch Wein für unsere Eltern kaufen, was auch einige gemacht haben. Im Anschluss sind wir zurück zu unseren Gastfamilien gefahren und haben gemeinsam den bereits letzten Tag in Graulhet ausklingen lassen. Denn am Donnerstag mussten wir leider die Rückreise antreten. Der Abschied war sehr traurig, aber auch voller Freude darüber, dass wir diese Woche zusammen verbringen konnten. Die Pause in Carcassonne war windig, aber schön. In der mittelalterlichen Burg gab es viele Geschäfte, wo wir noch Souvenirs für unsere Familien kaufen konnten. Als wir dann abends zur Zwischenübernachtung in Nizza ankamen, war die ganze Stadt in Abendrot getaucht, und wir konnten das kalte Meer spüren. Den letzten Tag verbrachten wir die meiste Zeit im Bus mit nur kurzen Stopps. Am Abend kamen wir nach zehn Tagen endlich wieder in Prien an und wurden herzlich von unseren Familien begrüßt. Zusammenfassend war der Austausch ein tolles, unvergessliches Erlebnis. Vive l‘échange! Bericht und Bilder: Amelie Fricke, Joshua Reu, Julian Stadler, Philipp Jung, Eva Bogenberger
Mit vollen Koffern und vielen Mitbringseln sind wir – acht Schülerinnen und Schüler – gemeinsam mit unseren Lehrkräften Anna Lutz und Kerstin Behr am 19. März von Prien nach Turin gereist. Schon im Januar waren unsere italienischen Austauschpartner bei uns gewesen, deshalb haben wir uns besonders auf das Wiedersehen gefreut. In Turin wurden wir super herzlich von unseren Gastfamilien empfangen – mit selbstgemachter Lasagne und Tiramisù. So haben wir uns direkt wohlgefühlt. Am Freitag waren wir in der Schule, der Scuola „Altiero Spinelli“, wo wir mit einem leckeren italienischen Buffet begrüßt wurden. Danach ging es bei bestem Wetter zur Villa della Regina, wo uns italienische Schülerinnen und Schüler durch das Schloss geführt haben. Abends haben wir dann zum ersten Mal die Aperitivo-Kultur ausprobiert. Das Wochenende verbrachten wir in den Familien und konnten so den italienischen Alltag richtig gut kennenlernen. Unter der Woche standen viele Highlights auf dem Programm: das Kinomuseum in der Mole mit einer spektakulären Aussicht über Turin, die Reggia von Venaria mit blühenden Kirschbäumen und als besonderes Highlight ein Ausflug ans Meer nach Genua mit der schönen Bucht von Boccadasse und einem Spaziergang durch die Altstadt. Natürlich durfte auch ein gemeinsamer Abschlussaperitivo nicht fehlen. Am letzten Tag waren wir noch im Unterricht, bevor wir uns schließlich verabschieden mussten – was uns echt nicht leicht gefallen ist. Mit vielen neuen Eindrücken, tollen Erinnerungen und neuen Freundschaften ging es schließlich über Mailand und Verona zurück nach Prien. Für uns war der Austausch eine richtig besondere Erfahrung, die wir so schnell nicht vergessen werden. Bericht und Bilder: Anna Lutz und Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Austausches
Am 20. März 2026 begrüßte die Schulfamilie des Ludwig-Thoma-Gymnasium in Prien zahlreiche Schülerinnen und Schüler der umliegenden Grundschulen, die an diesem Tag einen ersten Eindruck von unserer Schule gewinnen sollten. Bei strahlendem Sonnenschein kamen über 160 Kinder mit ihren Eltern zum diesjährigen Tag der offenen Tür. Die Bigband unter der Leitung von Herrn Mink eröffnete ab 14:00 Uhr das Programm. Anschließend trat Schulleiter Rainer Hoff ans Mikrophon, um alle Besucherinnen und Besucher willkommen zu heißen. Er zeigte sich sehr erfreut, dass so viele Interessenten der Einladung des LTG gefolgt waren und hob hervor, dass die gesamte Schulgemeinschaft ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet hatte, um einen umfassenden Einblick in das Schulleben am LTG zu bieten. Nach kleinen Darbietungen der Tanzgruppe von Frau Hein und der Theatergruppe von Frau Hügel wurden die Schülergruppen von unseren Tutorinnen und Tutoren empfangen und in die verschiedenen Schnupperstunden geleitet. Während zum Beispiel die Kinder der Panda-Gruppe erste Eindrücke vom Fach Englisch bekamen, mit iPads das Fach Geographie erkunden konnten und das Fach Biologie kennenlernen durften, begab sich die Frosch-Gruppe auf eine Zeitreise ins antike Griechenland, zu den Pharaonen und den alten Römern, wobei sie erste Eindrücke der Fächer Geschichte und Latein erhielten, bevor sie noch kleine physikalische Experimente durchführen durften. Die Eltern hatten ebenfalls die Möglichkeit, sich über die vielfältigen Angebote der Schule zu informieren. Neben informativen Vorträgen zur Zweigwahl und dem Konzept der Offenen Ganztagesschule konnten sie auch englische Sketche und chemische Experimente, die von Schülerinnen und Schülern vorgeführt wurden, bestaunen. Selbstverständlich stand auch eine Besichtigung der weitläufigen Schulgebäude auf dem Programm. Im Anschluss fanden sich viele Gäste, Lehrkräfte und engagierte Schülerinnen und Schüler im Pausenhof ein, um bei Kaffee und Kuchen, welche vom Elternbeirat im Elterncafé angeboten wurden, ins Gespräch zu kommen. Herr Hoff äußerte sich erfreut über den gelungenen Tag, der sowohl durch das schöne Wetter als auch durch die positive Stimmung geprägt war. Er bedankte sich herzlich bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten, und ist sich sicher, dass das LTG einen guten Eindruck bei den Besuchern hinterlassen hat. Die Online-Anmeldung ist bereits möglich, die verbindliche Einschreibung, für die 5. Klasse aller Gymnasien in Bayern für das Schuljahr 2026/2027 findet vom 11. Mai bis zum 15. Mai 2026 statt. Alle Informationen zur Einschreibung finden Sie unter www.ltgprien.de/uebertritt.
Das Ludwig-Thoma-Gymnasium Prien ist offiziell ZDF-Partnerschule! Fast 500 Schulen aus ganz Deutschland hatten sich auf die Bildungsinitiative „ZDF goes Schule“ beworben – mit unserer kreativen Einsendung konnten wir die Jury (u. a. mit Dunja Halayi und Peter Kunz) überzeugen. Seit Beginn dieses Schuljahres besteht die Partnerschaft bereits – am Freitag, den 13. März 2026 (ja, ein Freitag, der 13., aber diesmal mit eindeutig glücklichem Ausgang) wurde sie nun auch ganz offiziell sichtbar: Mit der örtlichen Presse wurde die ZDF-Plakette feierlich im Schulhaus enthüllt. Neben nur fünf weiteren Schulen in Bayern dürfen wir uns damit offiziell „ZDF-Partnerschule“ nennen – eine besondere Auszeichnung und gleichzeitig eine große Chance, gerade in Zeiten von Hate Speech und Desinformation Medienkompetenz aktiv zu stärken. Doch was bedeutet das eigentlich konkret? Vor allem: Nähe zur echten Medienwelt. Unsere Schülerinnen und Schüler bekommen Einblicke in journalistische Arbeitsweisen, schauen hinter die Kulissen und werden auch selbst aktiv. So durfte eine Schülergruppe bereits bei den Vorbereitungen zur Sendung „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ backstage dabei sein – und dabei nicht nur zuschauen, sondern auch einmal selbst die Kamera in die Hand nehmen. Auch im Unterricht wird es plötzlich ziemlich international: Per Livecall geht es für unsere Klassen regelmäßig in die Antarktis. Dort beantworten ZDF-Reporter und Forschende geduldig Fragen wie: „Wem gehört eigentlich die Antarktis?“ oder „Hattet ihr schon mal brenzlige Begegnungen mit Tieren beim Tauchen?“ Ein weiteres Highlight steht ebenfalls schon bevor: Die logo!-Moderatorin Teresa Betz wird das LTG besuchen und in Workshops mit unseren Unterstufenklassen Einblicke in ihre journalistische Arbeit geben – und zeigen, dass Nachrichten alles andere als trocken sind. Das Besondere an der Partnerschaft: Sie funktioniert in beide Richtungen. Während unsere Schülerinnen und Schüler lernen, wie Medien entstehen, Verantwortung im Journalismus verstehen und kritisch mit Informationen umgehen, erhält das ZDF gleichzeitig spannende Einblicke in die Lebenswelt junger Menschen. Oder kurz gesagt: Wir lernen vom ZDF – und das ZDF auch ein bisschen von uns. Eine echte Win-win-Situation also – und ein wichtiger Beitrag zur Stärkung von Medienkompetenz und demokratischer Meinungsbildung. Bericht und Bilder: Elisabeth Hügel und Marie-Therese Hohe