Die Ideengeber des Verfassungskonvents auf Herrenchiemsee trieben die gleichen zwischenmenschlichen Maßstäbe an, die auch vielen Autorinnen und Autoren in ihren Kinderbüchern wichtig sind. Inspiriert von ihrem Besuch der neu eröffneten Ausstellung zum Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee zeigten die Teilnehmerinnen des "Begabtenwahlfaches Literatur" Eva Heilmann und Paulina Götz genau diese Gedanken, als sie im Februar Unterstufen-Klassen zum Vorlesen und Präsentieren besuchten. Toleranz steht als Grundgedanken im Mittelpunkt von Antoine de Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“. Diese respektvolle Aufgeschlossenheit untereinander, die der Prinz besonders gut „mit dem Herzen“ sieht, wurde vor kurzem auch eindrucksvoll von der Theatergruppe des LTG umgesetzt. In „Die Schattenkinder“ von Margaret Peterson Haddix geht es um Luke, das dritte Kind in einer Familie, die in einem Land lebt, indem es laut Gesetz nur zwei Kinder pro Familie geben darf. Der Junge muss also versteckt aufwachsen, bis er entdeckt, er ist nicht allein als „Schattenkind“. Seine neue Freundin Jen erzählt ihm, Schattenkinder müssen eine neue Familie finden und sich als jemand anderes ausgeben. Hier wird die Würde des Menschen thematisiert. Ihre Unantastbarkeit muss ein Staat als eine seiner wichtigsten Aufgaben sicherstellen. Sie ist Leitgedanke unseres Grundgesetzes. Von der Bedeutung von Toleranz und Menschenwürde ließen sich die Klassen 5c und 6b zu eigenen kreativen Interpretationen inspirieren. Bericht und Bilder: H. Losert
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Schon im Dezember 2022 nahm der Astroplus-Kurs (einer der beiden Astronomie-Wahlkurse) ein neues Projekt in Angriff: Die Erstellung eines riesigen Infoplakats zur Grand-Tour der Voyager-Raumsonden, die seit fast 50 Jahren von der Erde aus das Weltall erkunden. Der Titel war schnell gefunden: "Die Voyager-Missionen". Vor einem Jahr im Januar 2023 ging es dann los: Die Inhalte mussten geplant, das große Plakat aus Papierbahnen zusammengeklebt werden. Eine große schwarze Fläche (das Weltall...) zu erstellen, ohne dass sich das Papier zu stark wellt, ist gar nicht so einfach! Es bedurfte vieler Diskussionen, wie die Bahnen der Raumsonden dargestellt werden sollten - schließlich mussten auch die Proportionen der Planetenbahnen stimmen! Wie nur die vielen Sterne zeichnen? Ein Handfeger als Farbspritze hilft hier enorm (naja, einige Kleckse mussten dann retuschiert werden...)! Die Bahnen wurden dann verhältnistreu mit einem Beamer auf das Plakat projiziert, um dann fein nachgezeichnet werden zu können. Die Arbeit uferte aus... immer noch einen Planeten ausschneiden, noch eine Anekdote formulieren und platzieren... es wurde mühsam! Aber dann, nach monatelanger Arbeit kam endlich eine herrliche 3m breite Collage heraus, die die wichtigsten Details und interessantesten Anekdoten dieses Jahrhundert-Projekts erzählt. Stolz präsentiert sich also seit den letzten Sommerferien das Plakat im Physikgang - aber ganz fertig war das Projekt immer noch nicht: schließlich musste unbedingt noch ein Making-Off-Plakat dazu, welches zusammen mit einem Gruppenbild des aktuellen Wahlkurses das Projekt erst jetzt vollständig abrundet! Der AstroPlus-Kurs findet jeden Freitag in der 7. Stunde mit Schülerinnen und Schülern ab Klasse 8 statt. Der AstroKids-Kurs findet jeden Dienstag in der 7. Stunde mit Schülerinnen und Schülern bis Klasse 8 statt. Neue Teilnehmer sind uns jederzeit herzlich willkommen! K.Seidel
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„Ganz hoch hinauf – und das aus eigener Kraft“ war das Motto des Outdoornachmittags der Klasse 6d im März. Nach den bisher gesammelten Erfahrungen im Kletterwald Prien und beim Bouldern in der Franziska-Hager-Schule stand nun in der Halle, neben dem Abseilen, der Weg nach ganz oben im Fokus. Klettern bedeutet Spaß und Erlebnis, aber auch ein hohes Maß an Verantwortung und Mut. Das Wichtigste aber: Die Schüler hatten großen Spaß an der Bewegung und jeder Einzelne fand seinen Weg nach oben. Mein besonderer Dank gilt den drei weiteren Klettertrainern Katharina und Johannes von der Kletterhalle Rosenheim sowie Frau Uphoff vom DAV. Durch sie war eine optimale Betreuung gewährleistet. Viel wichtiger aber: Ihre kompetente und vor allem motivierende Unterstützung machte diesen Outdoornachmittag für alle Kinder zu einem besonders intensiven Erlebnis. Text und Bilder: Christiane Fritsch
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Das KNIRPS Ensemble ist ein binationales Theater, das in bilingual vorgeführten Stücken den Schülerinnen und Schülern die französische Kultur, Geschichte und Lebensart näherbringt. Es besuchte das LTG am Donnerstag, den 14.03.2024, und spielte für die Siebt- und Achtklässler das Stück ,,Ah, ça alors!!!" und für die Neunt- und Zehntklässler ,,Rendez-vous Paris". Die erste Aufführung handelte von einem Schüleraustausch, der für eine Schülerin zu einem echten Abenteuer wurde, während in der zweiten Aufführung ein verzwicktes Rendez-vous thematisiert wurde, bei dem Viktoria auf der Suche nach einer Internetbekanntschaft kreuz und quer durch Paris fährt und dabei die unterschiedlichsten Pariser Stadtviertel sowie skurrile und witzige Typen kennenlernt. Die je nach Sprachniveau der Klassenstufen angepassten, teils auf Französisch, teils auf Deutsch inszenierten Aufführungen waren somit für die Schülerinnen und Schüler gut verständlich. Diese wurden sogar interaktiv an den Vorführungen beteiligt, z.B. als Teilnehmer beim Austausch, Mitreisende in der Metro oder als Passagiere in einem Flugzeug. Die deutschstämmige Akteurin und der aus Frankreich stammende Schauspieler, aus denen das Knirps-Theater besteht, verkörperten auf lustige und humorvolle Art und Weise unterschiedlichste Charaktere, die das Publikum zum Schmunzeln brachte.
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In gesellschaftlich unruhigen Zeiten werden Menschen, die Werte wie Solidarität, Freiheit, Gerechtigkeit oder Hilfsbereitschaft hochhalten, dringend benötigt, denn Werte fungieren im menschlichen Zusammenleben als eine Art Richtschnur, ohne welche gesellschaftlicher Zusammenhalt unmöglich wäre. Deshalb bildet das Kultusministerium mit der Initiative „Werte machen Schule“ Jugendliche aus, damit diese an ihren Schulen Werteprojekte starten. Gemeinsam mit 25 anderen Schülerinnen und Schülern aus den 8. und 9. Jahrgangsstufen aller allgemeinbildenden Schulen in Oberbayern nahm für das LTG Luzie Bornemann an der einwöchigen Ausbildung, die Ende Februar im Schullandheim Wartaweil am Ammersee stattfand, teil. Nach dem Ankommen am Montag standen ein erstes Kennenlernen und eine Einführung in die Thematik "Was sind Werte überhaupt?" auf dem Programm. Am Dienstag fanden zahlreiche Workshops mit Philosoph:innen und anderen Experten statt. Hier wurden unter anderem die Fragen " Warum bin ich Wertebotschafter oder Wertebotschafterin?", "Was möchte ich an meiner Schule verändern?" und "Wie sieht die Traumschule im Hinblick auf das Leben von Werten im Schulalltag aus?" Der Mittwoch stand dann ganz im Zeichen der digitalen Welt und die Teilnehmenden beschäftigten sich in kleineren Projektgruppen mit der Frage, wie Werte auf Social Media gelebt und gezeigt werden. Am Donnerstag wurden die angehenden Wertebotschafter im Projektmanagement geschult und wertvolle Tipps vermittelt, wie sie zurück an ihren jeweiligen Schulen Projektideen ausarbeiten und umsetzen können. Höhepunkt der Woche stellte die Abschlussveranstaltung am Freitag dar, bei der zahlreichen angereisten Schulleiterinnen und Schulleitern die Arbeitsergebnisse der Woche präsentiert und die neu ausgebildeten Wertebotschafterinnen und Wertebotschafter von Kultusministerin Stolz mit einer Urkunde ausgezeichnet wurden. Auch Herr Schaller nahm an der Abschlussveranstaltung teil und konnte Luzie noch vor Ort für ihre Bereitschaft, als Wertebotschafterin des LTG zu fungieren, danken und sie zur abgeschlossenen Ausbildung beglückwünschen. In den kommenden Wochen wird Luzie dann auch die ersten Projekte am LTG initiieren und so das Gelernte in der Praxis anwenden.
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Anlässlich des 200. Geburtstags von Bedřich Smetana wurden in der Isar-Philharmonie im Rahmen eines Jugendkonzerts vier seiner berühmten Kompositionen aus dem Werk “Má Vlast” (tsch. “Mein Vaterland”), unter anderem “Die Moldau” aufgeführt. Diese Chance einen großartigen Abend zu erleben, haben sich etwa 30 Schülerinnen und Schüler des LTG-Prien, begleitet von Frau Osterhammer und Herrn Duckstein, nicht entgehen lassen. Um 16 Uhr machten sich die Teilnehmenden mit dem Zug auf den Weg nach München. Nach einer kurzen Stärkung begann die aufregende Vorstellung, die wir von hervorragenden Plätzen aus mit sehr guter Sicht auf die Musiker verfolgen konnten. Unter der unterhaltsamen Moderation des renommierten Malte Arkona, bekannt aus den KiKa-Formaten "Der Tigerentenclub" und "Die beste Klasse Deutschlands", wurde den nahezu 1900 jugendlichen Zuhörern die Biografie Smetanas sowie die tiefgreifende Bedeutung seiner musikalischen Werke eindrucksvoll vermittelt. Ein kurzes Interview mit dem italienischen Dirigenten Gianandrea Noseda rundete den Abend ab. Um 23.00 Uhr erreichten alle Schülerinnen und Schüler glücklich und zufrieden mit dem Zug den Bahnhof in Prien. Bericht und Bilder: Emilia Wandersleb und Benedikt Podmirseg 10B
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