Am 22.01.2026 fand für unsere 9. Jahrgangsstufen die Veranstaltung „KIFührerschein“ statt, welche von Projektlehrkraft Johannes Almer organisiert wurde. Durch den Vormittag führten drei Expertinnen und Experten der internationalen Unternehmensberatung Deloitte: Raghul Gurumoorthy aus dem Bereich Audit & Assurance in München, Madia Fahim aus dem Münchner „Technology & Transformation“Team sowie Anne Kempf, die im Berliner Bereich „Strategy, Risk & Transaction“ tätig ist. Gemeinsam gaben sie den Schülerinnen und Schülern einen umfassenden und praxisnahen Einblick in Funktionsweise, Chancen und Herausforderungen moderner künstlicher Intelligenz. Die Organisation der LTG-Seite übernahm Johannes Almer. Zu Beginn stellten die Referenten ihre Tätigkeitsfelder vor und erklärten, wie KI bereits heute in Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung und strategischen Unternehmensentscheidungen eingesetzt wird. Im weiteren Verlauf wurden die Schülerinnen und Schüler durch interaktive Abstimmungen über ihre Tablets einbezogen. Über das Tool Mentimeter schätzten sie zunächst ein, wie gut sie KI-Bilder erkennen können. Die durchschnittliche Selbsteinschätzung lag bei 3,9 von 5 Punkten. Im Anschluss wurde beispielhaft gezeigt, wie KI-Bilder erkannt werden können, beispielsweise an unlogischen Details wie unnatürlichen Fingern oder verzerrten Gesichtszügen im Hintergrund. Die Referenten erklärten außerdem, dass ab August 2026 KIgenerierte Inhalte gesetzlich gekennzeichnet werden müssen, was künftig zu mehr Transparenz beitragen soll. Die Kennzeichnung muss dabei deutlich erfolgen, ein Hinweis in den Metadaten einer Datei genügt dabei nicht. In mehreren Analysen mussten unsere Schülerinnen und Schüler erkennen, welche Videos echt und welche KI-generiert waren. Dabei trennte sich die Spreu vom Weizen: Einige gezeigten KI-Videos waren so gut, dass sogar unsere selbsternannten KI-Experten darauf reinfielen! Die Referenten erklärten, weshalb Deepfakes zunehmend eine Gefahr darstellen. Die ist insbesondere im Zusammenhang mit Betrugsmaschen der Fall, bei denen schon wenige Sekunden echter Ton ausreichen können, um Stimmen täuschend echt zu imitieren. Die Referenten erklärten, dass personalisierte Werbung oft dadurch entsteht, dass Apps unsere digitalen Spuren auswerten. Außerdem wiesen sie darauf hin, dass viele kostenlose Apps weitreichende Berechtigungen bereits voreinstellen, denen man beim Installieren automatisch zustimmt, sofern man nicht aktiv widerspricht. Dies betrifft auch den Zugriff auf das Mikrofon, wodurch alltägliche Gesprächsthemen in Webeinhalte integriert werden können. Gleichzeitig sensibilisierten die Fachleute für Risiken wie falsche Trainingsdaten, algorithmische Vorurteile und verzerrende Effekte, die etwa bei der automatischen Lebenslaufanalyse oder in sozialen Medien auftreten können. Ebenfalls wurde auf den gesellschaftlichen Einfluss von KI im Hinblick auf Architektur, Technik, Justiz, Gesundheitswesen oder kreativen Berufen eingegangen. Die Expertinnen und Experten, zeigten unseren Schülerinnen und Schülern ebenfalls, wie man KI sinnvoll nutzen kann. Es wurde veranschaulicht, wie ein guter Prompt aufgebaut ist: Zielsetzung, Tonfall und Kontext spielen hier eine entscheidende Rolle. Viele Fragen aus der Schülerschaft wurden geduldig beantwortet, wodurch ein intensiver und sehr praxisbezogener Austausch entstand. Der Vortrag bot einen umfassenden, altersgerechten und zugleich kritischen Einblick in die Chancen und Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz. Wir bedanken uns bei der Firma Deloitte, sowie den drei Referentinnen und Referenten für den praxisbezogenen Einblick in das Thema künstliche Intelligenz. Bericht: Philipp Bergmann und Christoph Thiele Bilder: Christoph Thiele
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Auf Initiative des Elternbeirats unterstützt unserer Schule ein lebenswichtiges Projekt. Unter dem Motto „Dein Typ ist gefragt“ lädt die DKMS alle Gymnasien, Gesamtschulen und Beruflichen Schulen in Deutschland dazu ein, sich für Blutkrebspatienten zu engagieren. Alle 27 Sekunden erhält weltweit ein Mensch diese schockierende Diagnose, darunter zahlreiche Kinder und Jugendliche. Oft ist die einzige Chance auf Heilung eine Stammzellspende. Doch obwohl bereits über 12 Millionen Menschen in der DKMS registriert sind und täglich 21 Stammzellspenden übertragen werden, warten noch immer viel zu viele Patientinnen und Patienten vergeblich auf ihren passenden genetischen Zwilling. Je mehr potenzielle Spender in der DKMS registriert sind, desto größer die Wahrscheinlichkeit, eine Lebensretterin oder einen Lebensretter zu finden. Vor bereits 2 Jahren wurde am LTG die erste Registrierungsaktion durchgeführt und einer der damaligen Schülerinnen und Schüler hat im vergangenen Jahr erstamals Stammzellen gespendet, weshalb wir erneut eine Spendenaktion am LTG initiieren wollten. Am 19.01.2026 fand daher ein Vortrag zum Thema "Blutkrebs und Stammzellenspende"am LTG statt, bei der sich alle Schüler der Q12 und Q13, die mindestens 17 Jahre alt sind, mit einem Wangenabstrich als potenzielle Lebensretter registrieren lassen konnten. (Eine Stammzellenspende ist jedoch erst mit 18 Jahren möglich.) Ein Bericht von einem Spender, der vor etwa zwei Jahren Stammzellen gespendet hatte, zeigte eindrucksvoll, wie einfach und unkompliziert man helfen kann. Er informeirte gemeinsam mit einer Volunteer der DKMS über den Spendenablauf und die Besonderheiten der Krankheit. Etwa 110 Schülerinnen und Schüler entschieden sich dann freiwillig dazu, sich in die Datenbank aufnehmen zu lassen und so eventuell in Zukunft Blutkrebspatienten helfen zu können. Vielen Dank an die beiden Referenten Maresa Summek und Simon Weinzierl für ihre Informationen und den Einblick in den Spendenablauf sowie allen Schülerinnen und Schülern, die sich registrieren haben lassen! Bericht und Bilder: Dominik von Maffei
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… begab sich das P-Seminar Biologie am Sonntagnachmittag in‘s Ballhaus Rosenheim zur „European Outdoor Film Tour“ (EOFT) 2025. Zur Vorbereitung auf unsere eigene Exkursion im Juni in’s Steinerne Meer, besuchten wir, auf Anregung von Frau Reicheneder, dieses Filmfestival mit den besten Outdoorsport- und Abenteuerfilmen des Jahres. Das EOFT gastiert seit 2001 jährlich in vielen Städten und insgesamt 14 Ländern Europas. „Ein zweistündiges Filmprogramm mit großen Abenteuern, starken Persönlichkeiten und einer Portion Nervenkitzel“, versprach das Programm – und es versprach nicht zu viel! Ein 50-tägiger Trip durch Alaska, Eiskunstlaufen in Kanada. Speedriding in der Schweiz, eine Kletterin, die sich nach einer schweren Wirbelsäulenverletzung zurück an den Fels kämpft und eine Erfinderin, die mit ihren Ideen das Design von Packrafts (Boote für den Rucksack) revolutioniert hat – all diese Abenteuer und Lebensgeschichten wurden in faszinierenden Bildern dargestellt. Viele von uns faszinierte aber besonders der schweizer Student Tobias Renggli. Anstatt für Uni-Prüfungen zu lernen, hatte er es sich zum Ziel gesetzt, innerhalb von 26 Tagen alle 26 Schweizer Kantone mit dem Rad abzufahren und ihre 26 höchsten Punkte zu Fuß zu erreichen. Aber nicht nur höher, schneller, weiter war das Ziel – es ging vielmehr um den doppelten Gipfel-Genuss: auf jedem Gipfel aß Tobias ein „Gipfeli“, ein typisches Schweizer Croissant. Dank des Entgegenkommens der Veranstalter und der P-Seminar-Mittel für externe Veranstaltungen war der Eintritt für uns kostenlos. Deshalb ein herzlicher Dank an die Veranstalter des EOFT und den Bayerischen Staat für diesen schönen Film-Nachmittag! Wir hoffen, das P-Seminar Biologie kann beim nächsten Seminartag dann seinen eigenen Outdoor-Film präsentieren… mit den Schülerinnen und Schülern des LTG als Protagonisten, die – anstatt für Schul-Prüfungen zu lernen – auf „Gipfeli-Tour“ im Steinernen Meer waren… Bericht und Bilder: Thomas Rettelbach
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Am Mittwoch, den 14. Januar, besuchte das P-Seminar Latein von Herrn Huber die beeindruckende Kulisse der Münchner Museen. Ziel der Exkursion waren die Glyptothek und die Abgusssammlung am Königsplatz, um Inspiration für das große Ziel des Seminars zu sammeln: die Gestaltung eines „Dies Latinus“ für Grundschüler. In der Glyptothek wurden die Schülerinnen und Schüler von Dr. Löx vom Museumspädagogischen Zentrum (MPZ) empfangen. Mit seiner Expertise führte er die Gruppe durch die Säle und brachte den Teilnehmern die antiken Marmorskulpturen näher. Dabei ging es nicht nur um Kunstgeschichte, sondern vor allem um die Frage, wie man die Geschichten hinter dem Stein lebendig vermitteln kann. Nach dem Rundgang durch die Glyptothek wechselte die Gruppe in die Abgusssammlung. Hier standen die Schüler selbst im Rampenlicht: Sie präsentierten ihre eigenen Konzepte für die Workshops, die sie am geplanten Projekttag für die Grundschüler durchführen wollen. Dr. Löx gab wertvolles Feedback und ergänzte die Ideen der Schüler um professionelle museumspädagogische Methoden. Besonders spannend war der Fokus auf das Lernen mit allen Sinnen, z.B. auf das Erraten von Düften. Die Führung war nicht nur fachlich fundiert, sondern vor allem eines: sehr inspirierend. Die Schülerinnen und Schüler kehrten mit vielen neuen Impulsen und konkreten Ideen nach Hause zurück. Die Planung für den „Dies Latinus“ geht nun in die heiße Phase – wir dürfen gespannt sein, wie das Seminar die Welt der Römer für die Grundschüler zum Leben erwecken wird! Bericht und Bilder: Leonhard Huber
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Am Tag der Seminare „verkaufen“ die angehenden Abiturienten ihre Arbeiten der P- (praxisorientierten) und W- (wissenschaftlichen) Seminare aus den unterschiedlichsten Fächern. Der Tag der Seminare fand heuer erstmals als Neuauflage nach der Wiedereinführung des G9 statt. Die Veranstaltung war kleiner als in den Vorjahren, was wohl schülerbedingt war, da insgesamt weniger Schülerinnen udn Schüler die Oberstufe besuchen. Dennoch kamen die Besucher voll auf ihre Kosten. Auch kulinarisch wurde einiges geboten, beispielsweise leckere Ingwershots im Rahmen des P-Seminars „Apotheke auf der Blumenwiese: Naturstoffchemie.“ Das P-Seminar Latein hatte die Viertklässler der benachbarten Franziska- Hager-Grundschule zum „Dies Latinus“ eingeladen. Bei der Zeitreise in die Antike lernten die Grundschüler unter anderem, wie ein Aquädukt funktioniert – eine Kugelbahn diente hier als Vorführmodell – und wie ein Tempel aufgebaut ist. Der Tempel zum Auf- und Abbauen begeisterte auch die erwachsenen Spektanten beim Tag der Seminare. Ob sich die Grundschüler nachhaltig für das Fach Latein begeistern, wird sich aber wohl erst bei der Anmeldung für das altphilologische Fach feststellen lassen. Lust auf Outdoor-Aktivitäten machte der Kurzfilm der Teilnehmer des P-Seminars „Raus aus der Schule“, bei dem die P-Seminaristen Fünftklässler beim Sommersporttag zum SUP-Fahren, Segeln, zur Schnitzeljagd, zum Wandern und zum Übernachten auf der Priener Hütte animierten. In zwei anderen Räumen war Diskussionsfreude gefragt: Hier das P-Seminar „künstliche Intelligenz am LTG“, bei dem sechs Teilnehmer angeregt über KI und autonomes Fahren diskutierten, und dort das W-Seminar „IT-Sicherheit.“ Auf einem Plakat stellte beispielsweise Lukas Eirich (Q13) „Ransomware“ vor. Er möchte zwar später Richtung BWL gehen, aber das Thema IT-Sicherheit fand er spannend. David Schwendemann hingegen brennt für Informatik und will das später sogar studieren. Entsprechend angeregt diskutierte er mit Schulleiter Rainer Hoff über seine W-Seminar-Arbeit zum Thema DDoS (Distributed Denial of Service). Maria Inninger hingegen setzte sich in ihrer W-Seminar-Arbeit mit dem Thema „sozialstaatliche Maßnahmen als Hebel für soziale Gerechtigkeit in der bayerischen Primärstufe?“ auseinander und will auch auf Lehramt studieren. Andere Kursteilnehmer behandelten Frauenrechte, Wohnungsnot oder Altersarmut. Nicht minder spannend waren die Stände „Medizinethik: Sollen wir alles dürfen, was wir können?“, die sich mit Schönheitsoperationen, Pränataldiagnostik und KI in der Medizin befassten, und „Diagnoseverfahren zur Trainingssteuerung, Therapie und Rekonvaleszenz“, bei dem beispielsweise anschaulich akute Knieverletzungen auf einem Plakat diagnostiziert wurden. Der Raum „Mensch und Erde im (Klima-) Wandel“ regte zum Diskutieren an, sei es bezüglich „Klimaflucht“ oder „Chiemsee-Tourismus im Spannungsfeld der Nachhaltigkeit.“ Lust auf Kino hingegen machten die Ausstellungswände zu „Deutsche Geschichte in Film und Serie.“ Auch wenn es im Seminar weniger um die Unterhaltung als um den Faktencheck ging: Was ist wahr, was ist Fiktion? Gelungen war der Film des P-Seminars Biologie über eine mehrtägige ökologische Exkursion in die heimischen Alpen: „Eine einzigartige Erfahrung: Fünf Tage – kein Internet – reine Wildnis.“ Im Kunstraum präsentierten die Abiturienten „Green Vision – Eco Art: nachhaltige Ästhetik in Design, Architektur und Malerei“ mittels Modellen vertikaler Gärten oder Hochhäuser mit begrüntem Dach oder einem Kunstobjekt aus Hausmüll, das anschaulich die Verschmutzung der Meere und das Artensterben darstellte. „Ein gelungener und gewinnbringender Abend“, lobten abschließend Schulleiter Rainer Hoff und Oberstufenbetreuer Martin Böswald. Bericht: Elisabeth Kirchner (OVB)
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Wie bereits im vergangenen Schuljahr hat die Deutschfachschaft auch in diesem Dezember für vorweihnachtliche Stimmung gesorgt. Es wurden lustige sowie zum Nachdenken anregende Advents- und Weihnachtsgeschichten jeden Mittwoch in der großen Pause den Schülerinnen und Schülern der Unterstufe vorgelesen. Den Auftakt hat die Erzählung „der alte Mann und der Bär“ des berühmten Kinderbuchautors Janosch gemacht, dicht gefolgt von dem absoluten Klassiker „Es klopft bei Wanja in der Nacht“ aus der Feder von Tilde Michels. Als krönender Abschluss konnten die Schülerinnen und Schüler zu „Weihnachten mit Gisela“ noch einmal herzhaft lachen. Das war jedoch noch nicht der letzte Streich und wir haben vor, euch vor Ostern wieder mit schelmischen und tiefgründigen Geschichten zu verzaubern. Wir hoffen, euch haben diese Lesungen genauso viel Freude bereitet wie uns und wir freuen uns, wenn ihr zur Osterzeit abermals zahlreich und lesefreudig erscheint! Bericht: Lisa Maier Bilder: Hannah Losert
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