30 Schülerinnen und Schüler aus den beiden Vertiefungskursen Mathematik der Q12 machten sich zum Ende des Schuljahres mit ihren Lehrkräften Herrn Vogl und Frau Steger auf den Weg an die TU München. Ziel war die Mathematikausstellung „ix-Quadrat“ im Department of Mathematics der TUM in Garching. Hier wird in einer Mitmach-Ausstellung die Mathematik im wahrsten Sinne des Wortes „(be-)greifbar“ gemacht. Das Thema eines kurzen Vortrags seitens der Dozentin war Symmetrie im Dreidimensionalen, bevor ein Teil der Gruppe zunächst die Experimente im ix-Quadrat selbstständig erkundete. Beeindruckend waren für uns insbesondere die Computerprogramme, die z.B auch das zuvor besprochene Thema Symmetrie auf faszinierende und anschauliche Art und Weise darstellten. Der andere Teil der Gruppe baute in der Zwischenzeit eine Kuppel (s. Fotos) in der Magistrale des Gebäudes. Hierbei sind besonders die erschwerten äußeren Bedingungen hervorzuheben, unter denen der Bau stattfand, denn an diesem Tag war es extrem warm und die Temperaturen im Glasbau der Mathematik brachten uns (fast) mehr ins Schwitzen als die mathematischen Probleme. Nachdem die Gruppen dann noch das jeweils andere Programm durchgeführt hatten, durfte der Test der Parabelrutschen als Abschluss natürlich nicht fehlen. Bericht und Bilder: Franziska Steger
Weiterlesen
Im Rahmen des Deutschunterrichts hat die Klasse 7c spannende und unterhaltsame Brettspiele entworfen, die auf berühmten Balladen basieren – und sie sind nun bereit, von euch gespielt zu werden! Im Angebot sind zwei Spiele zu Theodor Fontanes „John Maynard“, die euch die gefährliche Reise des Steuermanns John Maynard über den Eriesee erleben lassen. Hier gilt es kluge Entscheidungen zu treffen, um alle Passagiere schnell und sicher an den Hafen zu bringen. Wer wird der mutigste Kapitän und kann in die Fußstapfen des Helden treten? Zwei Spiele zu Goethes „Der Zauberlehrling“ entführen euch in magische Welten, die zahlreiche Herausforderungen bergen. Teamwork und gute Textkenntnis sind der Schlüssel, um die chaotischen Entwicklungen eines folgenreichen Zaubers zu meistern. Für alle Abenteurer, die nach Gold streben, hat die Klasse 7c noch zwei Spiele zu Emanuel Geibels „Die Goldgräber“ zu bieten. Hier begebt ihr euch auf die aufregende Suche nach Gold. Übersteht Intrigen eurer Mitspieler und trefft strategische Entscheidungen, um am Ende das meiste Gold mit nach Hause zu bringen! Ab dem nächsten Schuljahr werden diese Spiele in der Bibliothek zur Ausleihe verfügbar sein. Wir freuen uns, wenn ihr die Möglichkeit nutzt, die Balladen durch Spiel und Spaß zu entdecken! Text und Bilder: Maximilian Reichenberger
Weiterlesen
Im Fach Wirtschaft und Recht haben die Klassen 10c und 10e in den letzten Wochen intensiv an der Entwicklung eigener Ideen für fiktive Schokoladenunternehmen gearbeitet. Dabei entstanden viele kreative Konzepte – von besonderen Schokoladensorten und Schokoladenevents über ansprechende Verpackungsdesigns bis hin zu tollen Marketingstrategien. Ziel war es, ein besseres Verständnis für unternehmerisches Denken und wirtschaftliche Zusammenhänge zu gewinnen. Aus diesem Grund mussten wir uns auch mit dem Thema Finanzierung sowie der Wahl der richtigen Rechtsform und des Standortes unseres Schokoladenunternehmens auseinandersetzen. Passend dazu haben wir nun verschiedene Schokoladenspezialitäten hergestellt – unter anderem frische Schokofrüchte, Bruchschokolade und andere süße Kreationen. Diese haben wir anlässlich des internationalen Tages der Schokolade (07.07.) im Laufe der Schulwoche in der Aula verkauft. So konnten wir unsere theoretischen Überlegungen mit einer praktischen Aktion verbinden, bei der Genuss und Teamarbeit im Mittelpunkt standen. Bericht und Bilder: Frieda Attenberger und Lilia Sailer
Weiterlesen
Immer wieder sind Schülerinnen und Schüler des LTGs freigestellt, um an Segelwettkämpfen teilzunehmen und ihre Fähigkeiten auf dem Wasser zu verbessern. Für zwei unserer 11. Klässler hat sich das harte Training nun ausgezahlt. Die Zwillingsbrüder Lucas und Moritz Hamm konnten bei der Europameisterschaft im Segeln, die in den vergangenen Tagen am Gardasee ausgetragen wurde und bei der über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 30 Ländern aktiv waren, den Titel in der 29er Klasse erringen. Mit ihrer ruhigen und zielstrebigen Art dominierten Sie die Wettkämpfe und ihnen gelang, was bisher noch keinem deutschen Team gelungen ist, den ersten internationalen Titel in dieser Bootsklasse nach Deutschland zu holen. Den zweiten Platz belegten die französischen Segler Nolann Huet Des Aunay und Titouan Gresset, während die Schweizer Ikke Huber und Liam Berger den dritten Platz erreichten. Doch nicht nur diese beiden Schüler unserer Schule waren mit dabei, bei diesem Fest der Völkerverständigung, wie es einige mitgereiste Eltern bezeichnet haben. Noah Mink verpasste mit seinem Steuermann leider ganz knapp die Gold Fleet und wurde dann in der Silber Fleet insgesamt 63. Marie und Antonia Schwarz starteten auch in der Silber Fleet und erreichten am Ende einen starken 4. Platz in der U17 Mädchen Wertung (97. In der Gesamt Wertung). Helene Ihrenberger wurde als eine der jüngsten Starter mit ihrer Vorschoterin 156. Das LTG gratuliert unseren Sportlern ganz herzlich zu dieser Leistung und wünscht ihnen für zukünftige Wettkämpfe alles Gute und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel! Bericht: Dominik von Maffei Bilder: Sander van der Borch
Weiterlesen
Schon zur Tradition geworden ist am LTG Prien der Besuch dreier Mitglieder der Legio II Italica. Vor mittlerweile über 15 Jahren erweckte Klaus Peter Horack diese zweite italische Legion, die im 2. Jh. nach Chr. u. a. im Chiemgau als Schutztruppe gegen die Germanen aufgestellt war, wieder zum Leben. Zusammen mit seinen Mitstreitern Hans und Harry stellte er den Lateinschülern der 9. Klassen im Rahmen der Caesar-Lektüre das antike Militärwesen anschaulich vor. Wie immer hatten die Drei zahlreiche Exponate aus ihrem umfangreichen Schatz mitgebracht und traten in voller Montur vor unsere Schüler. Dabei verkörperten sie einen Kelten (Harry), einen römischen Legionär der augusteischen Zeit (Hans) sowie einen Offizier der Spätantike (Klaus Peter). Zunächst erfuhren wir über das harmonische Miteinander zwischen den im Chiemgau ansässigen Kelten und den dort stationierten Römern. Die Römer waren nämlich nicht an einem militärischen Konflikt, sondern vielmehr am weißen Gold (Salz) und Eisen der Kelten interessiert. Letzteres nutzten sie für ihre Waffenherstellung, hatten sie doch herausgefunden, dass Helme aus Eisen wesentlich haltbarer als ihre eigenen aus Messing waren. Auch die in Seebruck verehrte keltische Gottheit des Chiemsees wurde kurzerhand latinisiert und als Bedaius in den römischen Götterkult aufgenommen. Daher der Name Bedaium für unser Seebruck. Dieser Gottheit zu Ehren war ein Tempel geweiht, dessen Steine in die Grundmauern der heutigen Seebrucker Kirche integriert sind. Doch zurück zum römischen Legionär. Dieser trug 32 kg Ausrüstung mit sich, wie uns Hans vorführte. Ein wahrer Kraftakt, den er selbst schon ausprobiert hatte. Ein Jahr intensives Training war zur Vorbereitung nötig. Er erzählte uns auch, dass bei diesem Experiment 8 Männer in einem Zelt von 3x3 Metern Größe übernachteten. Dabei diente der umgedrehte Schild als Schlafstätte, um damit etwas Privatsphäre zu seinem Nachbarn zu wahren. Immer wieder wurde auch auf die Entwicklung der Waffen im Laufe der Zeit und die Unterschiede zwischen römischer und keltischer Bewaffnung und Kampfestechnik hingewiesen. So diente z. B. das Schwert, das im Laufe der Zeit immer länger wurde, bei den Römern ausschließlich als Stichwaffe, während es bei den Kelten für Hiebe genutzt wurde. Im Schatz unserer Gäste befanden sich auch einige Originalmünzen sowie Repliken unterschiedlichen Wertes, die herumgereicht wurden. Dabei wurde das unterschiedliche Gewicht deutlich, welches nicht nur der jeweiligen Größe, sondern auch der Tatsache geschuldet war, dass Münzen zum Teil nicht aus reinem Silber bestanden, sondern nur versilbert waren bzw. manchmal sogar nur rein symbolischen Wert hatten. Bevor sich die Schüler alle mitgebrachten Gegenstände, darunter auch viel in mühsamer Handarbeit Gefertigtes aus der Nähe betrachten und in die Hand nehmen durften, waren noch zwei Freiwillige gesucht. Eingekleidet in Stola und Tunika machten sie als Römerin und Römer eine kurze Zeitreise in die Vergangenheit. Ein abwechslungsreicher Vormittag mit vielen informativen Details. Antike zum „Begreifen“. Vielen Dank an Klaus Peter, Hans und Kelte Harry. Bericht und Bilder: Anette Haberl
Weiterlesen
Im Rahmen des P-Seminars Geografie „Exkursionen für die 5. Klassen“ am Ludwig-Thoma-Gymnasium Prien haben wir einen abwechslungsreichen Sommersporttag für alle fünften Klassen organisiert. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern die Freude an Bewegung, Natur und Teamarbeit auf spielerische und praktische Weise näherzubringen. Unsere Gruppe hat sich dabei auf das Segeln konzentriert. Da wir im Rahmen eines Wahlfaches selbst den Segelschein erworben haben, wollten wir den Schülerinnen und Schülern diesen besonderen Sport näherbringen. Segeln fördert nicht nur Teamgeist und Koordination, sondern bietet auch einen intensiven Naturbezug – direkt vor unserer Haustür am wunderschönen Chiemsee. Mit Unterstützung des Chiemsee Yacht Clubs konnten die Kinder erste praktische Erfahrungen sammeln und selbst erleben, wie viel Spaß das Segeln macht. Doch nicht nur auf dem Wasser war einiges geboten: • Die Klassen 5a und 5d erkundeten beim Stand-Up-Paddling (SUP) ebenfalls den Chiemsee aus einer neuen Perspektive. • Die 5c verbrachte den Sporttag mit Tennis, Fußball und Koordinationsspielen – ein bunter Mix zur Förderung von Bewegung und Geschicklichkeit. • Für die 5b ging es auf Schnitzeljagd zur Fraueninsel, wo Teamarbeit, Orientierung und Entdeckungslust gefragt waren. Der Tag bot den Jungs und Mädchen nicht nur Bewegung an der frischen Luft, sondern auch viele Gelegenheiten, Neues auszuprobieren und gemeinsam Spaß zu haben – genau das, was einen gelungenen Sommersporttag ausmacht. Bericht und Bilder: Benedikt Podmirseg und Fynn Forstner (11B)
Weiterlesen