Am morgigen Samstag findet in Prien das herbstliche Ramadama der Marktgemeinde Prien am Chiemsee statt. Auch das LTG wollte sich auf Initiative der SMV daran beteiligen und konnte für die freiwillige Aufräumaktion zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe gewinnen. In zwei Gruppen schwärmten sie bereits am Freitagnachmittag, begleitet von Herrn Almer und Herrn von Maffei, aus, um die Straßen und Wege rund um das LTG von Unrat zu befreien. Mit großem Eifer stürzten sich die Helfer in die Büsche und holten selbst die kleinsten Verpackungen heraus. “Hier ist ein optimaler Platz zum Looten!" (Gaming-Bereich das Einsammeln von Beute), ruft ein Schüler und schon eilen die anderen herbei, um die Fundstelle zu begutachten. Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein konnten drei große Müllsäcke voll Abfall gesammelt werden, die vom Bauhof Prien eingesammelt und entsorgt werden. Anders als erwartet hielt sich die Menge an Müll, die gefunden und gesammelt wurde in Grenzen, was zeigt, dass Prien bereits eine saubere und ordentliche Gemeinde ist, auf der anderen Seite ist die Ausbeute immer noch zu hoch. Einige kuriose Fundstücke waren aber durchaus dabei: Neben den üblichen Glasscherben, Plastikverpackungen und Papiertüchern konnten unter anderem entsorgte Sitzpolster und zahlreiche teils sehr großen Plastikbehälter in den Sträuchern und Büschen rund um das LTG gefunden werden. Besonders die zahlreichen Zigaretten, Snus-Päckchen und Vapes, die achtlos weggeworfen worden waren, waren auffällig. Sie stellen für die Umwelt ein nicht zu unterschätzendes Problem dar. Schade, dass der Unrat leider häufig noch in der Natur landet, wo doch durch die Gemeinde zahlreiche Abfallbehälter aufgehängt sind und regelmäßig geleert werden, wie von den Sammlern positiv bemerkt wurde. Vielen Dank an alle Helfer, dass ihr euch die Zeit genommen habt und gemeinsam den Markt Prien ein bisschen sauberer gemacht habt. Bericht: Dominik von Maffei Bilder: Johannes Almer und Dominik von Maffei
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Einen Einblick in die regionale Landwirtschaft erhielt die Umwelt AG beim Seppnbauer in Bernau-Farbing. Nach der kurzen Busfahrt bis Farbing wurden wir von der Chefin des Hofes, Franziska Simon, empfangen. In einer etwa zweistündigen Führung durften wir den Schweinestall, die Hühner mit ihrem mobilen Stall, die Masthühner und auch den Rinderstall mit den jungen Ochsen besichtigen. Insebsondere die Schweine waren sehr neugierig wer da so kommt. Währenddessen erläuterte uns Frau Simon diverse Dinge rund um die Landwirtschaft am Seppnbauernhof. Woher kommen die Tiere, was machen sie den ganzen Tag, was bekommen sie zu fressen und vieles mehr. So erfuhren wir bspw. dass die Jungrinder den Sommer auf der Alm in Unterwössen verbracht hatten, Hühner fallen leider immer wieder dem Fuchs zu Opfer, legen aber trotz dieses Stresses etwa fünf Eier pro Woche. Interessant war auch ein Vergleich der verschiedenen zulässigen Haltungsformen der verschiedenen Tierarten. Am Ende besuchten wir noch den modernen Hofladen mit angschlossener kleiner Gastronomie wo es die Produkte vom Hof, sowie weiteres aus der Region zu kaufen gibt.
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Im Rahmen des P-Seminars Wirtschaft und Recht “True Crime im Chiemgau” am Ludwig-Thoma-Gymnasium Prien besuchten die SuS eine Gerichtsverhandlung zum Thema "Betäubungsmittel” am Amtsgericht in Rosenheim. Im Vorfeld hatten die SuS die Möglichkeit mit den beiden Richtern, die für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig sind, zu sprechen und sich hilfreiche Tipps für den geplanten interaktiven Live-Podcast des P-Seminars zu holen. Anschließend durften sie einer Verhandlung zum Thema Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz vor dem Jugendschöffengericht beiwohnen. Besonders spannend war für die SuS, dass die Tatorte unmittelbar in und um Prien lagen. Nach der Verhandlung hatten die SuS zudem noch die Gelegenheit der Richterin, dem Staatsanwalt und dem Verteidiger zahlreiche Fragen zur Verhandlung zu stellen und wertvolle Kontakte für die Umsetzung des P-Seminars zu sammeln. Wir möchten uns nochmal herzlich bei Herrn Tillmann vom Amtsgericht bedanken, der uns diesen lehreichen und informativen Besuch ermöglicht hat. Bericht: Teresa Weiß Bild: Rufus46
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Chiemgau 3° wärmer? - so lautet der Titel einer Wanderausstellung der Scientists4Future, die wir in der vergangenen Woche am LTG beherbergen durften. Die Klimakatastrophe macht auch vor unserer idyllischen Heimat nicht Halt, dies haben wir im hinter uns liegenden “Jahrhundertsommer” eindrucksvoll erleben dürfen. Nach wochenlanger Hitze leiden wir im Chiemgau unter viel zu geringen Niederschlägen und unser bayerisches Meer weist einen erschreckend niedrigen Wasserstand auf. Was die Veränderung des Klimas bei uns zu Hause ganz konkret bewirkt und auch wie wir hinsichtlich der immer größer werdenden Gefahren resilienter werden können hatte die Ausstellung zum Thema. Fast alle Klassen bekamen die Gelegenheit im Rahmen des Unterrichts die Ausstellung zu besuchen. Als frischgebackene Klimaschule Bayern freuen wir uns sehr, dass wir die interessante Ausstellung bei uns zeigen konnten. Zwei unserer neunten Klassen erhielten zusätzlich noch die Gelegenheit, an einem interaktiven Vortag zum Thema teilzunehmen. Herr Prof. Bielenski von den Scientists4Future Traunstein erläuterte in einer guten Stunde zentrale Gesichtspunkte der Klimakatatrophe mit besonderem Bezug auf den Chiemgau. Nikolaus Vogl
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Unter dem Motto „Schee eintreten!“ wird es am LTG mal wieder kreativ: Bei zwei gemütlichen Workshopabenden verwandeln wir schlichte Kokosmatten in ganz persönliche Unikate. Ob herbstlich, weihnachtlich, mit Familiennamen oder einem originellen Spruch – mit Farben, Schablonen und eigenen Ideen entstehen individuelle Türmatten, die garantiert nicht jeder vor der Haustür liegen hat. Zwei Termine stehen zur Auswahl: Dienstag, 20. Oktober 2026: für Kollegen und Freunde Donnerstag, 22. Oktober 2026: für Schüler und Eltern Jeweils von 18:30 bis 20:30 Uhr im Kunstraum 3002 (direkt gegenüber dem Eingang). Der Teilnahmebeitrag beträgt 37 € pro Person, inklusive Kokosmatte und sämtlicher Materialien. Künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – Freude am Gestalten genügt! Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine verbindliche Anmeldung ist über die jeweiligen QR-Codes oder Links möglich. Wir freuen uns auf zwei kreative Abende, viele originelle Ideen und jede Menge „scheene“ Türmatten! Workshop-Leitung: Marie-Therese Hohe Anmeldung für Schüler und Eltern unter: https://forms.gle/tqqPepFNTsMZC2VB6 Anmeldung für Kollegen und Freunde: https://forms.gle/8THiUKQngcED6DTW8 Text und Bild: Marie-Therese Hohe
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Im Rahmen der seit zwei Jahren wieder fest ins Schulleben integrierten Theaterfahrten machten sich am Dienstag, 6.10.2026 fast 40 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit drei Begleitlehrkräften auf den Weg nach München, um im Residenztheater eine Vorstellung der „Dreigroschenoper" zu besuchen. Die Inszenierung des Klassikers von Bertolt Brecht und Kurt Weill hatte erst wenige Tage zuvor Premiere gefeiert – die Gruppe erlebte damit eine der ersten Aufführungen des neuen Stücks. Die „Dreigroschenoper" erzählt, basierend auf John Gays „The Beggar's Opera" aus dem Jahr 1728, die Geschichte des Gangsters Macheath, genannt Mackie Messer, der sich heimlich mit Polly Peachum verheiratet – zum Ärger ihrer Eltern, die als Chefs der Bettlerfirma „Bettlers Freund" andere Pläne für ihre Tochter hatten. Was folgt, ist ein Geflecht aus Verrat, Eifersucht und offenen Rechnungen in Londons Unterwelt. Die Zuschauer bekommen eine zynische Parodie auf die Gesellschaft und den Kapitalismus am Beispiel des Londoner Untergrunds nicht nur präsentiert, sondern tauchen in die Szenerie ein, beispielsweise wenn im Stile Brechts' epischen Theaters kurz vor der Pause die Darsteller in den Zuschauerraum klettern oder immer wieder das Publikum direkt ansprechen.Eine steil aufragende, stufenartige Wand aus Kisten dominiert die Bühne, unterteilt durch die für Brecht typischen Vorhänge, die hier passend zur Kistenoptik aus Papiertüten gefertigt sind. Scheinwerfer beleuchten einzelne Darsteller punktuell, während Lampions und farbiges Licht eine beinahe gemäldehafte Atmosphäre erzeugen. Immer wieder wird auch der Graben vor der Bühne für wunderbar inszenierte Überraschungen genutzt. Das Ganze erinnert an ein aufgeschlagenes Bilderbuch, über dem – wie auf dem oberen Buchschnitt – das Orchester thront. Oder, wie Lukas Rüppel in seiner Rolle als Moritatensänger und Erzähler dem Publikum erklärt, „die Band" des heutigen Abends. Wer beim Titel „Oper" eine klassische Opernaufführung erwarte, sei im Haus nebenan, der Bayerischen Staatsoper, besser aufgehoben: „Da drüben wird schön und lang auf Italienisch gestorben", lässt Rüppel verlauten, hier hingegen krepiere man. Grotesker und zugleich äußerst unterhaltsamer Kniff sind die Puppen, die Bettlerkönig Peachum seinen “Angestellten” umhängt, einfach grandios. Mit einer Spielzeit von drei Stunden und zwanzig Minuten inklusive einer Pause war der Abend durchaus fordernd – doch die Rückmeldungen aus der Gruppe waren einhellig: Kein Moment der Aufführung wirkte langatmig oder zäh, man konnte der Handlung durchgehend folgen und wurde immer wieder überrascht. Die mitreißende Inszenierung, die bekannten Songs wie „Die Moritat von Mackie Messer" und das packende Spiel des Ensembles sorgten dafür, dass die Zeit wie im Flug verging. Der Theaterbesuch war damit nicht nur ein gelungener Ausflug, sondern auch eine eindrucksvolle Begegnung mit einem zeitlosen Stück des deutschen Musiktheaters - live erlebt in einer der ersten Vorstellungen der aktuellen Spielzeit. Die kommende Fahrt wird dann gegen Ende des Jahres durchgeführt. Auch hier steht wieder ein Klassiker auf dem Programm - Goethes Faust I.Die Fachschaft Deutsch würde sich freuen, wenn wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler teilnehmen.Bericht und Bild: Dominik von Maffei
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