Prien am Chiemsee
Auch in diesem Schuljahr nahmen unsere Schülerinnen und Schüler am Informatik-Biber-Wettbewerb teil. Wie jedes Jahr mussten algorithmische Knobelaufgaben in Einzel- oder Partnerarbeit gelöst werden. Unsere Schule konnte heuer 469 Teilnahmen verzeichnen. Von den 3224 teilnehmenden Schulen sind wir dadurch auf Platz 139 im Schulranking gelandet. Weltweit nahmen über 580 000 Schülerinnen und Schüler aus 80 Ländern am Informatik-Biber teil, die Besten 5% werden traditionell mit Preisen geehrt. Bei uns erhielten den 2. Preis Amelie Francesca Öttl, Luzie Bornemann, Emil Webersberger, Theo Staton, Korbinian Gaiser, Philipp Grunert, Daniel Köse, Bastian Vodermair, Rabea Frey, Marie Schwarz, Stefanie Mayr, Anna Hübl, Noah Mink, Valentin Set-tele, Lucas Höhensteiger, Anton Melzner, Xaver Eder, Leonhard Anner, Maximilian Nicolai, Antonia Trixl, Luzia Kunsler, Martin Koschorz, Lucas Weiser, Lotte Stojakovic, Nils Frischat, Hanna Thelen, Marleen Adam, Julia Marek, Franz Mayer, Emilia Kerger, Anna Staton, Mykhailo Piriiev, Valentin Rühl, Christian Weibrecht und Lucas Rothbucher. Die besten 2% werden jährlich mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Bei uns erhielten diesen Johanna Ganserer, Paula Sommer, Aleyna Köse, Josefine Aigner, Pia Demmel, Sophie Demmel, Leonhard Aiblinger, Magnus Nestmann, Fiona Puchert, Magdalena Perl, Clemens Wallner, Samuel Glaab, Michael Motzet und Antonia Hurnik. Wir sind stolz auf so viele Informatik-Talente an unserer Schule! Bericht: Christoph Thiele Bild: Philipp Jung
Im Rahmen von „Regio Rocks“ bekamen einige Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen am 29. April 2026 einen Einblick in die verschiedenen Arbeiten in den Ro-Med Kliniken. Nach einer gemeinsamen Anreise und Begrüßung mit dem Gymnasium Marquartstein, bekamen die Jugendlichen zuerst einen Einblick in die Notaufnahme sowie eine Führung durch die Intensivstation von der Oberschwester. In diesem Rundgang konnten die Beteiligten all ihre Fragen an die Experten aus der Chirurgie stellen. In der Notaufnahme durften sich die Schüler noch selbst in der Schock-Diagnose üben. Im Anschluss zeigte ein Pfleger der Gruppe seinen Tagesablauf im Drei-Schicht-Dienst. Dabei durften die Schülerinnen und Schüler den Tagesablauf selbst ausprobieren. Insulin Spritzen, Zugänge legen und Blutzucker messen. Der Nachwuchs des Schulsanitätsdienstes ist ausgebildet. Und auch die Ausrüstung für einen Viruspatienten durfte einer der Schüler anprobieren und erfahren, mit welchen Hürden in der Corona Zeit gearbeitet wurde. Zum Ende wurde es dann nochmals extra interessant mit dem Besuch im Labor sowie dem Helikopterlandeplatz. Mit etwa drei Helikoptereinsätzen im Monat haben die Ro-Med Kliniken zwar kein Hauptstandort für Luftrettung, aber stellen mit insgesamt 4000 Mitarbeitern einen wichtigen Teil der Patientenversorgung im Landkreis Rosenheim dar. Das LTG bedankt sich für die Möglichkeit dieses Unternehmen gezeigt zu bekommen. Bericht: Pio Schneider Bilder: Lisa Kaiser
Beim Bezirksfinale im Mountainbike am 05.05.2026 in der Jachenau traten vier Schüler des LTG Prien in der Wettkampfklasse Jungen III an. Bei Sonnenschein und guten Bedingungen und umgeben von schöner Berglandschaft zeigten sie super Leistungen. Zunächst mussten die Teilnehmer ihr Können bei verschiedenen Geschicklichkeitsstationen unter Beweis stellen, darunter unter anderem ein anspruchsvoller Slalom und das Fahren über Paletten. Im zweiten Teil folgte das Rennen, das durch die staubige, teils steile und schnelle Strecke geprägt war und über insgesamt vier Runden führte. Trotz der starken Konkurrenz schlugen sich unsere Schüler hervorragend und sammelten wertvolle Erfahrungen. Die Motivation war bereits auf der Heimfahrt wieder hoch, im nächsten Jahr erneut an den Start zu gehen. Bericht und Bilder: Markus Breitner
Beim diesjährigen LTGeo-Wettbewerb in den 5. und 7. Klassen lösten die Schülerinnen und Schüler erneut Aufgaben über geographisches Allgemeinwissen sowie jahrgangsspezifisches Grundwissen. Folgende Schülerinnen und Schüler erreichten den Sieg auf Klassenebene und erhielten eine Urkunde: Keiko Sádrik (5a), Levi Mayer (5b), Simon Reim (5c), Sofia Lex (5d), Marinus Breitrainer (7a), Felix Mutke (7b), Leonhardt Liebhardt (7c), Elisabeth Schneider (7d) Sofia Lex (5d) und Leonhardt Liebhardt (7c) wurden aufgrund der von ihnen erreichten Punktzahl zu Jahrgangssiegern gekürt und mit einer Urkunde sowie einem Geschenk belohnt! Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen und Gewinner! Bericht und Bilder: Britta Korte, Lehrerin für Geographie/Französisch am LTG
Mit dem Stück „Titanic“, einer Schülerentwicklung, die sich eng an die historischen Personen und dokumentierten Abläufe der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 anlehnte, jedoch an zentralen Stellen neu interpretiert worden war, brachte die Theatergruppe des LTG Prien unter Leitung von Elisabeth Hügel, ein lustiges, aber gleichzeitig auch sehr emotionales Theaterstück auf die Bühne des König Ludwig Saals. Am Vormittag besuchten die Schülerinnen und Schüler die Aufführungen, an den Abenden waren die Vorstellungen für alle geöffnet. Im Zentrum des Stücks standen die Überfahrt der MRS Titanic nach Amerika und der starke Kontrast zwischen dem luxuriösen Reisen in der ersten Klasse und den Schicksalen der Menschen, die als günstige Arbeitskräfte auf dem Schiff arbeiteten oder die Reise in der dritten Klasse überstehen mussten. Die junge, hübsche, aber auch rebellische Jacky Aubert, Tochter einer wohlhabenden Familie, sollte nach dem Wunsch ihrer Eltern mit dem deutlich älteren Geschäftsmann Alfred Blumler verheiratet werden, um ihr die jugendlichen Flausen auszutreiben. Während der Überfahrt verliebte sie sich jedoch in Rose, eine gleichaltrige Reisende aus der dritten Klasse und beschloss gegen zahlreiche Widerstände für ihre wahre Liebe zu kämpfen. Die Kollision mit dem Eisberg, das Chaos bei der Evakuierung und schließlich die letzten beiden Plätze auf einem der zu wenigen Rettungsbote führten das Stück zu einem Happy End für das junge Liebespaar, gleichzeitig wurde aber auch das Schicksal der weniger privilegierten und aufgrund der fehlenden Rettungsbootkapazitäten verstorbenen Passagiere thematisiert. Wieder einmal zeigten die jungen Schauspieler ihr Können und begeisterten mit ihrer Darbietung das Publikum. Neben der berührenden Liebesgeschichte zwischen den zwei jungen Frauen und dem ernsten Charakter des historischen Hintergrunds, wurden jedoch auch aktuelle gesellschaftskritische Aspekte und humorvolle Momente eingearbeitet, die das Stück rundum gelungen und sehr unterhaltsam machten. Wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Stück, das im kommenden Jahr inszeniert wird. Großer Dank gilt allen, die es ermöglicht haben, dass die Aufführungen so, wie sie stattgefunden haben, durchgeführt werden konnten. Bericht und Bilder: Dominik von Maffei weitere Bilder: Bettina Heilmann und Michelle Ganter
Im Biologie-Leistungskurs der Q12 am Ludwig-Thoma-Gymnasium führten wir eine Woche lang im Rahmen des Themas Molekularbiologie ein spannendes Praktikum durch. Ziel war es herauszufinden, ob wir genetisch eher zum „Eulen“- oder „Lerchen“-Typ gehören. Dabei untersuchten wir einen bestimmten Abschnitt unserer DNA, der mit dem Schlaf-Wach-Rhythmus in Verbindung steht. Die TU-München hat uns dafür kostenlos alle (sehr teuren) Materialien und Chemikalien zur Verfügung gestellt. Zu Beginn entnahmen wir aus unserer Mundschleimhaut eigene Zellen. Dazu spülten wir den Mund mit einer Kochsalzlösung und sammelten die darin enthaltenen Zellen. Aus diesen Zellen wurde anschließend die DNA extrahiert. Im nächsten Schritt wurde mithilfe der PCR-Methode (Polymerase-Kettenreaktion) ein bestimmter DNA-Abschnitt vervielfältigt. Dazu pipettierten wir verschiedene Reaktionsbestandteile, unter anderem Primer, Master Mix und unsere DNA-Probe, in spezielle PCR-Gefäße. Die Proben wurden anschließend in einen PCR-Zykler gestellt, der durch wiederholte Temperaturwechsel den gewünschten DNA-Abschnitt vervielfältigte. Nach der PCR folgte die Agarose-Gelelektrophorese. Dafür stellten wir zunächst ein Agarosegel her und färbten es mit einem DNA-Farbstoff. Anschließend pipettierten wir unsere PCR-Proben sowie einen DNA-Größenstandard in kleine Taschen im Gel. Durch Anlegen einer elektrischen Spannung wanderten die DNA-Fragmente durch das Gel und trennten sich je nach Größe. Nach etwa 45 Minuten werden die entstandenen Banden sichtbar und können ausgewertet werden. Anhand der Länge der DNA-Fragmente lässt sich bestimmen, ob man genetisch eher zum „Lerchen“- oder „Eulen“-Typ gehört. Dabei entstehen unterschiedlich lange PCR-Fragmente, die im Gel an verschiedenen Positionen erscheinen. In der Theorie klingt das alles logisch, aber beim Ausprobieren in der Praxis ist Präzision alles. Man muss extrem sauber arbeiten und winzige Mengen exakt pipettieren. Leider funktionierte die Auswertung in unserem Versuch nicht wie geplant, so dass keine eindeutigen Banden im Gel sichtbar wurden. Das konnte uns aber trotzdem zeigen, dass Wissenschaft viel Geduld erfordert und Experiment oft mehrmals durchgeführt werden müssen, bis diese ein aussagekräftiges Ergebnis liefern. Das Praktikum gab uns auf jeden Fall einen spannenden Einblick in moderne molekularbiologische Methoden und zeigte uns, wie genetische Unterschiede sogar Einfluss auf unseren Schlafrhythmus haben können! Katharina Jarosch und Louisa Schönig für das Leistungsfach Biologie Q12