Prien am Chiemsee
Im Rahmen des Lateinunterrichts durften wir erneut Herrn Parigger begrüßen, der sich neben seiner ehemaligen Tätigkeit als Schulleiter des Gymnasiums Grafing als Jugendbuchautor einen Namen gemacht hat. Heuer gab der sympathische Autor den Schülerinnen und Schülern der 6. Jahrgangsstufe eine Leseprobe aus seinem Buch „Caesar und die Fäden der Macht“. Hier wird Caesars Schicksalsjahr aus der Sicht des Griechen Eusebios dargestellt. Diesererfährt als Sklave zufällig von den Mordplänen und versucht von da an den Anschlag zu verhindern. Damit beginnt ein spannender Wettlauf um die Zeit, der im Mittelpunkt der Erzählung steht. Parallel erfährt man aber auch viel über die römische Gesellschaft. Immer wieder lässt nämlich Herr Parigger sein fundiertes Wissen einfließen. Das Ende der Geschichte sparte der Autor bewusst aus. Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich das Buch gerne in unserer Schulbibliothek ausleihen. Schon seit langem gehören Herrn Pariggers erfolgreiche und beliebte Bücher zum festen Bücherbestand. Im Anschluss gab es für alle noch etwas zum Rätseln. Herr Parigger las eine Kurzgeschichte vor, bei der die volle Aufmerksamkeit der Zuhörer gefordert war, um die treffende Antwort auf eine knifflige Fragestellung zu finden. Unter den abgegebenen richtigen Lösungen wurden dann per Los zwei glückliche Siegerinnen ermittelt, die sich über ein vom Autor signiertes Buch freuen durften. Das Interesse der übrigen Zuhörerschaft an Herrn Pariggers Büchern dürfte durch den stimmungsvollen Vortrag sicherlich geweckt sein. Bericht und Bidler: Anette Haberl
Viele Ideen für ein gemeinsames Ausdauerprojekt wurden im Sinne eines Projektmanagements diskutiert und analysiert, aber die Zugspitze mit ihren 2962 Metern überragte sie schließlich alle: die zwölf Schüler des Projektseminars wollten auf das Dach Deutschlands. Mit Risikomanagement und bestmöglicher Planung begann das Abenteuer längst vor der eigentlichen Zweitagestour. Die heimischen Bergen lieferten das Trainingsgelände und boten einen Vorgeschmack auf das „Länger, Höher, Weiter“ der Zugspitze am 24. und 25. Juni. Nach Anreise mit dem Zug ging es direkt vom Bahnhof Garmisch zu Fuß 20 Kilometer und 850 Höhenmeter an der Partnach entlang tief hinein in das Reintal. Der Weg über das Reintal ist die technisch leichteste, aber längste Route auf die Zugspitze. Übernachtet wurde auf der Reintalangerhütte als vorgeschobenes „Basecamp“ für den Gipfeltag. Temperaturen jenseits der 30 Grad machten den Gipfelanstieg von 1600 Höhenmetern besonders anstrengend. Umso größer war die Freude über den gemeinsamen Gipfelerfolg, ohne dabei die Gipfelbahn vom „Sonnalpin“ auf 2600 Metern als Reißleine zum Verzicht des letzten technisch anspruchsvollesten Drittels des zweiten Tages in Anspruch genommen zu haben. Die Tour wird in Erinnerung bleiben. Bericht und Bilder: M. Böswald Bild von links nach rechts: Lucas Höhensteiger, Josef Hügel, Kristian Mantic´, Maximilian Unterberger, Lukas Bugla, Tobias Püschel, Florian Möderl, Benito Maier, Martin Böswald (Lehrer), Felix Gimple, Peter Mayer und Anton Melzner.
Am Dienstag, den 16. Juni 2026, ist die katholische Religionsgruppe der 8de von Frau Riethmüller ins Eichental gepilgert. Dort hatten sie bei schönem Wetter in der wundervollen Natur einen inspirierenden Gottesdienst zum Thema „Wasser“. Hierbei wurde von den einzelnen Schülergruppen, bestehend aus 2-4 Schülern, jeweils ein Impuls vorbereitet. Egal ob Meditation, Taizee-Gesang, Gebet oder Musik - alle haben einen schönen Beitrag zum gemeinsamen Gottesdienst geleistet und genossen. Den Schlussbeitrag leisteten dann die beiden externen tierischen Gottesdienstbesucher:)
Unter dem Motto "Hoffnung durch Handeln" kamen rund 1.150 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte aus knapp 160 bayerischen Schulen auf dem Day of Hope in München zusammen. Sie gehören zu insgesamt 688 Schulen, die sich im vergangenen Schuljahr für mehr Nachhaltigkeit in ihrer Schulgemeinschaft eingesetzt und hierfür bereits im Herbst 2025 die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“ erhalten haben. Im Rahmen des Festakts sprachen der Bayerische Staatsminister für Umwelt- und Verbraucherschutz Thorsten Glauber und der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer allen 688 ausgezeichneten Umweltschulen ihre Anerkennung aus. Für das LTG als jahrzehntelange Umweltschule und jetziger Bewerber für die Klimaschule sind Vertreter der UmweltAG zu diesen Feierlichkeiten nach München ins Werksviertel gefahren und haben dort einen spannenden Tag, inklusive einer vergünstigten Aktionsfahrt mit dem Riesenrad, verbracht. Auf dem Markt der Möglichkeiten präsentierten Umweltschulen ihre Projekte und zeigten, wie die vielen Beiträge Einzelner gemeinsam eine große Wirkung entfalten. Für die Schülerinnen, Schüler und Lehrerkräfte bot der Tag zudem die Gelegenheit zum Austausch sowie für neue Ideen und Inspiration. Denn zahlreiche Initiativen luden dazu ein, mehr über das Thema Nachhaltigkeit zu erfahren und selbst aktiv zu werden. So kann die Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft wachsen und Zuversicht entstehen.
Schulübergreifend ergibt länderübergreifend... Am 17.6.26, dem ehemaligen Tag der deutschen Einheit, erhielt das LTG Besuch aus Roubaix, einer französischen Stadt, die im nordfranzösischen Ballungsraum Lille an der Grenze zu Belgien liegt. Im Rahmen eines europäischen Erasmus-Projekts, welches vom Hertzhaimer-Gymnasium Trostberg organisiert wurde, besuchten vor einigen Monaten zuerst zwei Lehrerinnen aus Trostberg - darunter Frau Carolin Seidel, eine ehemalige LTG-Kollegin - zum "job-shadowing" eine Woche lang das "Collège Privé Catholique Saint-Exupéry", um dort das Schulsystem kennenzulernen und Anregungen mit heimzunehmen. Der Gegenbesuch fand nun im Juni statt: Zwei Lehrerinnen für Französisch und Medien/Bibliothek und ein Lehrer für Englisch aus Roubaix kamen nach Trostberg mit einer Handvoll Schüler im Gepäck. Da das Trostberger Gymnasium zurzeit renoviert wird, bot Herr Seidel an, doch mit den französischen Gästen einen Tag lang das frisch renovierte LTG und insbesondere unsere Bibliothek zu besichtigen, da eine der Lehrerinnen auch Bibliothekarin in ihrer Schule ist. Gleich in der Früh wurden die französischen Gäste von unserem Schulleiter Herr Hoff begrüßt, worauf eine Führung durch unsere Schule folgte. Frau Hügel stellte zusammen mit Frau Niedhammer die Bibliothek vor und diskutierte die unterschiedlichen Medienkonzepte bei uns im Vergleich zur französischen Schule. In der großen Pause nutzten viele Kollegen von uns die Kommunikationsmöglichkeit mit französischen Native Speakern und konnten sich am Ende der Pause kaum trennen... Es folgten Hospitationen in einigen Unterrichtssstunden: In Französisch in der 9d bei Frau Dollinger kamen die Franzosen ins direkte Gespräch mit den Schülern, in Englisch in der 6e bei Frau Binz lernten die Schüler, dass Englisch als Universalsprache sogar hilfreich ist, um sich mit Franzosen zu unterhalten. Einblicke in Informatik mit der 10c bei Herrn Thiele beeindruckten mit der softwaretechnischen Kompetenz der Schüler und auch der Englisch-LK bei Frau Almer gefiel unseren Gäste sehr. Man muss dazu sagen, dass das französische Collège nur Schülerinnen und Schüler bis zu unserer Mittelstufe unterrichtet. Besonders nachdrücklich wirkte aber unsere Medienausstattung in den Klassenzimmern mit digitalen Displays und Audioanlagen, unsere saubere und helle Schule, die reich ausgestatteten PC-Räume, die bequemen Sitzecken in der Bibliothek - unsere freundlichen und kompetenten Schülerinnen und Schüler und nicht zuletzt die vielen Kolleginnen und Kollegen, die unsere Gäste sehr freundlich aufnahmen! Nach einem Mittagessen in unserer Schulmensa standen dann das Mini-Versailles auf der Herreninsel und ein Abendessen in Gstadt mit Trostberger Lehrern auf dem Programm. Ein Tag, der nicht nur der Völkerverständigung wertvolle Dienste geleistet, sondern auch unser Schulleben sehr bereichert hat! Herzliche Grüße nach Roubaix! K. Seidel
Alle 5. Klassen konnten einen Tag lang unterschiedliche Sportarten ausprobieren.