Viele Ideen für ein gemeinsames Ausdauerprojekt wurden im Sinne eines Projektmanagements diskutiert und analysiert, aber die Zugspitze mit ihren 2962 Metern überragte sie schließlich alle: die zwölf Schüler des Projektseminars wollten auf das Dach Deutschlands.
Mit Risikomanagement und bestmöglicher Planung begann das Abenteuer längst vor der eigentlichen Zweitagestour. Die heimischen Bergen lieferten das Trainingsgelände und boten einen Vorgeschmack auf das „Länger, Höher, Weiter“ der Zugspitze am 24. und 25. Juni. Nach Anreise mit dem Zug ging es direkt vom Bahnhof Garmisch zu Fuß 20 Kilometer und 850 Höhenmeter an der Partnach entlang tief hinein in das Reintal. Der Weg über das Reintal ist die technisch leichteste, aber längste Route auf die Zugspitze. Übernachtet wurde auf der Reintalangerhütte als vorgeschobenes „Basecamp“ für den Gipfeltag. Temperaturen jenseits der 30 Grad machten den Gipfelanstieg von 1600 Höhenmetern besonders anstrengend. Umso größer war die Freude über den gemeinsamen Gipfelerfolg, ohne dabei die Gipfelbahn vom „Sonnalpin“ auf 2600 Metern als Reißleine zum Verzicht des letzten technisch anspruchsvollesten Drittels des zweiten Tages in Anspruch genommen zu haben.
Die Tour wird in Erinnerung bleiben.
Bericht und Bilder: M. Böswald
Bild von links nach rechts:
Lucas Höhensteiger, Josef Hügel, Kristian Mantic´, Maximilian Unterberger, Lukas Bugla, Tobias Püschel, Florian Möderl, Benito Maier, Martin Böswald (Lehrer), Felix Gimple, Peter Mayer und Anton Melzner.