Vom 16.03.2026 – 17.03.2026 fand an der Technischen Universität Dresden das MINT-EC Zukunftsforum 2026 statt. Nach der Ankunft gab es zunächst einen Empfang, bei dem die Teilnehmenden Gelegenheit hatten, anzukommen, sich zu orientieren und eine Stärkung zu sich zu nehmen. Zudem bot diese Phase die Möglichkeit, erste Kontakte zu knüpfen und sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen.
Gegen 14 Uhr startete das offizielle Programm mit einer Begrüßung, gefolgt von einer Vorlesung sowie einer Podiumsdiskussion. Ergänzt wurde dieser Programmpunkt durch einleitende Worte der Vorsitzenden des MINT-EC-Netzwerks. Anschließend verteilten sich die Teilnehmenden auf verschiedene Hörsäle, in denen unterschiedliche Themen angeboten wurden. Je nach persönlichem Interesse konnte ein Vortrag gewählt werden. Thematisch ging es unter anderem um den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Medizin sowie in der Telemedizin. Die einzelnen Vorträge dauerten jeweils etwa 45 Minuten.
Nach dem inhaltlichen Teil fand ein gemeinsames Abendessen statt, bei dem zwei Foodtrucks verschiedene Speisen, darunter auch Pizza, anboten. Der restliche Abend stand zur freien Verfügung. Am zweiten Tag, dem 17. März, begannen die Workshops, die im Vorfeld individuell ausgewählt werden konnten.
Der eintägige Workshop mit dem Titel „Von der Idee zur App – die App-Entwicklung in der Praxis“ vermittelte einen anschaulichen Einblick in die grundlegenden Schritte der App-Entwicklung. Zu Beginn wurde schrittweise erläutert, wie aus einer ersten Idee ein funktionierendes App-Konzept entsteht. Dabei standen insbesondere die Planung, Strukturierung und inhaltliche Umsetzung im Fokus. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Grafikdesign. Hier erhielten wir hilfreiche Tipps und Anregungen, wie eine App optisch ansprechend gestaltet werden kann, sodass sie übersichtlich aufgebaut und intuitiv bedienbar ist.
Im praktischen Teil bestand unsere Aufgabe darin, in Zweiergruppen einen Prototypen einer App zu entwickeln. Jede Gruppe entwarf eine Anwendung über ihre jeweilige Herkunftsstadt, die sich an Touristen richtet. Die App sollte unter anderem Informationen zu Sehenswürdigkeiten enthalten, beispielsweise deren Lage, Eintrittspreise und allgemeine Beschreibungen. Abschließend verknüpften wir die einzelnen Seiten miteinander, um eine logisch strukturierte und funktionsfähige App zu erstellen. Zum Abschluss präsentierte jede Gruppe ihre Ergebnisse den anderen Teilnehmenden und erhielt Feedback.
Der Workshop „Digital Mining Exploration“ bot einen anschaulichen Einblick in moderne Verfahren der digitalen Erfassung und Darstellung von Objekten. Für diesen Workshop fuhren wir mit dem Taxi nach Freiberg zur Reichen Zeche, einem historischen Bergwerk. Dort erhielten wir zunächst eine Führung durch das Erzbergwerk, bei der uns sowohl die Arbeitsweise als auch die Bedeutung des Bergbaus nähergebracht wurden. Ein weiterer Fokus lag auf der digitalen Objekterfassung. Wir lernten, wie mithilfe von Computersoftware dreidimensionale Modelle erstellt werden können. Dabei wurde auch erläutert, wie das menschliche Auge räumliches Sehen ermöglicht und weshalb dreidimensionale Darstellungen realistisch wirken. Im Verlauf des Workshops konnten wir nachvollziehen, wie aus einzelnen Aufnahmen ein vollständiges dreidimensionales Modell entsteht und welche technischen Schritte dafür erforderlich sind.
Nach Abschluss der Workshops kehrten die Teilnehmenden nach Dresden zurück. Das Programm endete am 17. März gegen 16 Uhr. Anschließend blieb noch etwas Zeit bis zur individuellen Abreise.
Bericht: Marc Mertens (11a) und Victoria von Theumer (Q12)