„Der magische Kalender“: Lesung und Schreibwerkstatt mit Armin Pongs

Am Mittwoch, dem 7. Januar 2026, wurde die Schülerlesebücherei des Ludwig-Thoma-Gymnasiums zum Schauplatz eines besonderen Ereignisses: Armin Pongs, ein renommierter Kinder- und Jugendbuchautor, bot eine dreistündige Lesung und Schreibwerkstatt für insgesamt 36 Schülerinnen und Schüler an. Diese Veranstaltung fand erstmals in Kooperation mit der Franziska-Hager-Grundschule Prien statt und richtete sich an die kreativen Köpfe der 4. Klasse der Grundschule sowie der 5. und 6. Klasse des Gymnasiums.

Die Lesung versprach, ein unvergessliches Erlebnis für die Teilnehmenden zu werden. Armin Pongs brachte den Kindern nicht nur seine eigene Arbeit als Autor näher, sondern verdeutlichte ihnen auch, warum das Lesen von Büchern für ihre persönliche Entwicklung so wichtig ist: In einer Welt, in der Geschichten lebendig werden, werden die Mädchen und Jungen dazu angeregt, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und eigene – nicht von digitalen Medien dominierte – Bilder in ihren Köpfen entstehen zu lassen. Dazu nahm der Autor die Kinder mit auf die Abenteuer-Reise von Aron, Taya, Anne und Said, den Hauptfiguren des „Magischen Kalenders“, aus dessen 1. Band der Autor vorlas.

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war im Anschluss an die Lesung dann die interaktive Schreibwerkstatt. Hier hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Armin Pongs gestaltete den Workshops so, dass er die Kinder motivierte, eigene Geschichten zu schreiben. Dabei leitete er sie an, gab wertvolle Tipps und Tricks und unterstützte sie dabei, ihre kreativen Ideen zu Papier zu bringen.

Die Schreibwerkstatt bot nicht nur eine Gelegenheit, die Freude am Geschichtenerzählen zu entdecken, sondern den Viertklässlern der Grundschule auch einen Einblick in die Atmosphäre des Ludwig-Thoma-Gymnasiums zu gewinnen.

Viele Kinder waren am Ende der Veranstaltung überrascht über das, was sie erschaffen hatten, und stolz darauf, sich selbst als Autorinnen oder Autoren bezeichnen zu dürfen.