Leistungsfach Biologie: Vortrag zum Thema Depression

Mit der dunklen Jahreszeit nimmt jährlich leider auch immer die Anzahl der unter Depressionen leidenden Menschen zu. Zusätzlich ist „Mental Health“ vor allem bei uns, der Jugend, ein wichtiges Thema, das auch in den Sozialen Netzwerken mehr oder weniger fundiert behandelt wird. In der Schule, als in solchen Zeiten besonders wichtiger Bildungsquelle, findet sich die Thematik auch im neuen Biologielehrplan der Oberstufe. 
Nach vorausgehender Beschäftigung im Unterricht hat die Psychotherapeutin Judith Sageder-Konnert dem Biologiekurs des erhöhten Anforderungsniveaus einen vertiefenden Einblick in diesen Fachbereich gegeben. Darüber hinaus bereicherten besonders ihre Erfahrung und kurze Einblicke in das Berufsleben einer Psychotherapeutin das sonst - nun ja - depressive Thema. Der Vortrag half uns, die Ursachen besser zu verstehen. So wurde in diesem Zug abermals verdeutlicht, dass man bei Depressionen nicht einfach nur „positiv denken“ muss damit es besser wird, sondern es sich um eine biologisch begründbare Erkrankung handelt. Auch das sollte, wie indirekt durch den Vortrag ebenfalls erfolgt, betroffenen Personen den Mut geben, sich professionelle Hilfe zu holen. Erste Ansprechpartner könnten hierbei der Hausarzt, die Telefonseelsorge 08001110111 oder der Krisendienst Psychiatrie Oberbayern sein.  
Außerdem stellte die Referentin einige Therapiemöglichkeiten sowie Tipps und Tricks zur eigenen Bewältigung bzw. Prävention dar. Diesbezüglich räumte sie auch der KI einen Platz ein.  
Es gelang der Referentin trotz des primär wenig ansprechenden Themas ein sehr interessanter Vortrag, der uns zudem Einblicke in eine weitere Berufsmöglichkeit in Verbindung mit unserem Leistungskurs - der Biologie - gab. 

Bericht: Thomas Karela

Bild: Kristina Reicheneder