Am Freitag, den 25.07.2025, stand für die beiden Geographie-Kurse der 12. Jahrgangsstufe eine spannende Exkursion in den Nationalpark Berchtesgaden an. Früh am Morgen ging es mit dem Bus ab Prien in das wunderschöne, aber sehr regenverhangene, Klausbachtal.
Auf einem knapp vierstündigen Spaziergang durch den Nationalpark erhielten wir vielfältige Einblicke in die geographischen Besonderheiten der Region. Begleitet von den Rangern Sebi, Franz und Josef lernten wir unter anderem Interessantes über die dort heimischen Tier- und Pflanzenarten, die Gesteinsformationen und die Historie der Berglandschaft. Der Nationalpark Berchtesgaden gliedert sich in zwei verschiedene Zonen. In der Kernzone, die 75 % der Fläche des Nationalparks umfasst, wird die Natur sich selbst überlassen. Auf den restlichen 25 % – der sogenannten Pflegezone – finden sich vielerlei Nutzungen, deren Ursprung weit vor der Nationalparkgründung 1978 liegt. Hier treffen unterschiedliche Nutzungsformen wie Almwirtschaft und Tourismus mit Naturereignissen, wie Windwurf, Lawinenabgängen und Felssturz, direkt aufeinander. Auf unserer Exkursion haben wir vor Ort erfahren, welche Managementmaßnahmen notwendig sind, um die Ziele des Schutzgebiets mit den Interessen der Einheimischen und Gäste in Einklang zu bringen.
Ein besonderes Highlight der Exkursion war der beeindruckende Ausblick von einer Hängebrücke über das Tal sowie eine gemeinsame Pause am Ufer.
Vielen Dank für die tolle Führung durch das Klausbachtal!
Bericht und Bilder: Mona Augustin