Am 12., 13. und 20. Mai begaben sich die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe auf eine spannende Exkursion ins Römermuseum Seebruck. Die zweiteilige Führung bot allen eine abwechslungsreiche und lehrreiche Erfahrung.
Im Außenbereich erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick, wie das Dorf von den Römern geprägt wurde. Zusätzlich wurden die Außenanlagen des Museums mit Vorplatz und Kastellmauer besichtigt, sowie die archäologische Ausgrabung einer römischen Fußbodenheizung in der Römerstraße.
Danach stellte man sich die Frage: Wie lebte es sich in einer römischen Familie? Dazu schlüpften die Schülerinnen und Schüler selbst in die Rollen der Familienmitglieder und erfuhren so alles über deren Aufgaben und Privilegien.
Der zweite Teil der Führung fand im Innenbereich des Museums statt und widmete sich den Themen Landwirtschaft, Rüstungen und Helme. In 18 Vitrinen dokumentieren über 500 Original-Fundstücke aus dem Ortsgebiet von Seebruck verschiedene Bereiche des römischen Lebens in der Provinz Noricum.
Besonders spannend war es für die Schülerinnen und Schüler selbst zu erleben, wie „anstrengend“ das Alltagsleben in der Römerzeit war. Sie konnten sich im Mahlen von Korn versuchen oder das Gepäck eines Legionärs schultern und einige Meter damit marschieren.
Alles in allem hatten alle viel Freude und können auf eine sehr interessante Reise in die Zeit der Römer zurückblicken.
Bericht: Maxi Fritsch 6c
Bilder: Anette Haberl