Prien am Chiemsee
Im Rahmen von „Regio Rocks“ bekamen einige Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen am 29. April 2026 einen Einblick in die verschiedenen Arbeiten in den Ro-Med Kliniken. Nach einer gemeinsamen Anreise und Begrüßung mit dem Gymnasium Marquartstein, bekamen die Jugendlichen zuerst einen Einblick in die Notaufnahme sowie eine Führung durch die Intensivstation von der Oberschwester. In diesem Rundgang konnten die Beteiligten all ihre Fragen an die Experten aus der Chirurgie stellen. In der Notaufnahme durften sich die Schüler noch selbst in der Schock-Diagnose üben. Im Anschluss zeigte ein Pfleger der Gruppe seinen Tagesablauf im Drei-Schicht-Dienst. Dabei durften die Schülerinnen und Schüler den Tagesablauf selbst ausprobieren. Insulin Spritzen, Zugänge legen und Blutzucker messen. Der Nachwuchs des Schulsanitätsdienstes ist ausgebildet. Und auch die Ausrüstung für einen Viruspatienten durfte einer der Schüler anprobieren und erfahren, mit welchen Hürden in der Corona Zeit gearbeitet wurde. Zum Ende wurde es dann nochmals extra interessant mit dem Besuch im Labor sowie dem Helikopterlandeplatz. Mit etwa drei Helikoptereinsätzen im Monat haben die Ro-Med Kliniken zwar kein Hauptstandort für Luftrettung, aber stellen mit insgesamt 4000 Mitarbeitern einen wichtigen Teil der Patientenversorgung im Landkreis Rosenheim dar. Das LTG bedankt sich für die Möglichkeit dieses Unternehmen gezeigt zu bekommen. Bericht: Pio Schneider Bilder: Lisa Kaiser
Beim Bezirksfinale im Mountainbike am 05.05.2026 in der Jachenau traten vier Schüler des LTG Prien in der Wettkampfklasse Jungen III an. Bei Sonnenschein und guten Bedingungen und umgeben von schöner Berglandschaft zeigten sie super Leistungen. Zunächst mussten die Teilnehmer ihr Können bei verschiedenen Geschicklichkeitsstationen unter Beweis stellen, darunter unter anderem ein anspruchsvoller Slalom und das Fahren über Paletten. Im zweiten Teil folgte das Rennen, das durch die staubige, teils steile und schnelle Strecke geprägt war und über insgesamt vier Runden führte. Trotz der starken Konkurrenz schlugen sich unsere Schüler hervorragend und sammelten wertvolle Erfahrungen. Die Motivation war bereits auf der Heimfahrt wieder hoch, im nächsten Jahr erneut an den Start zu gehen. Bericht und Bilder: Markus Breitner
Beim diesjährigen LTGeo-Wettbewerb in den 5. und 7. Klassen lösten die Schülerinnen und Schüler erneut Aufgaben über geographisches Allgemeinwissen sowie jahrgangsspezifisches Grundwissen. Folgende Schülerinnen und Schüler erreichten den Sieg auf Klassenebene und erhielten eine Urkunde: Keiko Sádrik (5a), Levi Mayer (5b), Simon Reim (5c), Sofia Lex (5d), Marinus Breitrainer (7a), Felix Mutke (7b), Leonhardt Liebhardt (7c), Elisabeth Schneider (7d) Sofia Lex (5d) und Leonhardt Liebhardt (7c) wurden aufgrund der von ihnen erreichten Punktzahl zu Jahrgangssiegern gekürt und mit einer Urkunde sowie einem Geschenk belohnt! Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen und Gewinner! Bericht und Bilder: Britta Korte, Lehrerin für Geographie/Französisch am LTG
Mit dem Stück „Titanic“, einer Schülerentwicklung, die sich eng an die historischen Personen und dokumentierten Abläufe der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 anlehnte, jedoch an zentralen Stellen neu interpretiert worden war, brachte die Theatergruppe des LTG Prien unter Leitung von Elisabeth Hügel, ein lustiges, aber gleichzeitig auch sehr emotionales Theaterstück auf die Bühne des König Ludwig Saals. Am Vormittag besuchten die Schülerinnen und Schüler die Aufführungen, an den Abenden waren die Vorstellungen für alle geöffnet. Im Zentrum des Stücks standen die Überfahrt der MRS Titanic nach Amerika und der starke Kontrast zwischen dem luxuriösen Reisen in der ersten Klasse und den Schicksalen der Menschen, die als günstige Arbeitskräfte auf dem Schiff arbeiteten oder die Reise in der dritten Klasse überstehen mussten. Die junge, hübsche, aber auch rebellische Jacky Aubert, Tochter einer wohlhabenden Familie, sollte nach dem Wunsch ihrer Eltern mit dem deutlich älteren Geschäftsmann Alfred Blumler verheiratet werden, um ihr die jugendlichen Flausen auszutreiben. Während der Überfahrt verliebte sie sich jedoch in Rose, eine gleichaltrige Reisende aus der dritten Klasse und beschloss gegen zahlreiche Widerstände für ihre wahre Liebe zu kämpfen. Die Kollision mit dem Eisberg, das Chaos bei der Evakuierung und schließlich die letzten beiden Plätze auf einem der zu wenigen Rettungsbote führten das Stück zu einem Happy End für das junge Liebespaar, gleichzeitig wurde aber auch das Schicksal der weniger privilegierten und aufgrund der fehlenden Rettungsbootkapazitäten verstorbenen Passagiere thematisiert. Wieder einmal zeigten die jungen Schauspieler ihr Können und begeisterten mit ihrer Darbietung das Publikum. Neben der berührenden Liebesgeschichte zwischen den zwei jungen Frauen und dem ernsten Charakter des historischen Hintergrunds, wurden jedoch auch aktuelle gesellschaftskritische Aspekte und humorvolle Momente eingearbeitet, die das Stück rundum gelungen und sehr unterhaltsam machten. Wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Stück, das im kommenden Jahr inszeniert wird. Großer Dank gilt allen, die es ermöglicht haben, dass die Aufführungen so, wie sie stattgefunden haben, durchgeführt werden konnten. Bericht und Bilder: Dominik von Maffei weitere Bilder: Bettina Heilmann und Michelle Ganter
Im Biologie-Leistungskurs der Q12 am Ludwig-Thoma-Gymnasium führten wir eine Woche lang im Rahmen des Themas Molekularbiologie ein spannendes Praktikum durch. Ziel war es herauszufinden, ob wir genetisch eher zum „Eulen“- oder „Lerchen“-Typ gehören. Dabei untersuchten wir einen bestimmten Abschnitt unserer DNA, der mit dem Schlaf-Wach-Rhythmus in Verbindung steht. Die TU-München hat uns dafür kostenlos alle (sehr teuren) Materialien und Chemikalien zur Verfügung gestellt. Zu Beginn entnahmen wir aus unserer Mundschleimhaut eigene Zellen. Dazu spülten wir den Mund mit einer Kochsalzlösung und sammelten die darin enthaltenen Zellen. Aus diesen Zellen wurde anschließend die DNA extrahiert. Im nächsten Schritt wurde mithilfe der PCR-Methode (Polymerase-Kettenreaktion) ein bestimmter DNA-Abschnitt vervielfältigt. Dazu pipettierten wir verschiedene Reaktionsbestandteile, unter anderem Primer, Master Mix und unsere DNA-Probe, in spezielle PCR-Gefäße. Die Proben wurden anschließend in einen PCR-Zykler gestellt, der durch wiederholte Temperaturwechsel den gewünschten DNA-Abschnitt vervielfältigte. Nach der PCR folgte die Agarose-Gelelektrophorese. Dafür stellten wir zunächst ein Agarosegel her und färbten es mit einem DNA-Farbstoff. Anschließend pipettierten wir unsere PCR-Proben sowie einen DNA-Größenstandard in kleine Taschen im Gel. Durch Anlegen einer elektrischen Spannung wanderten die DNA-Fragmente durch das Gel und trennten sich je nach Größe. Nach etwa 45 Minuten werden die entstandenen Banden sichtbar und können ausgewertet werden. Anhand der Länge der DNA-Fragmente lässt sich bestimmen, ob man genetisch eher zum „Lerchen“- oder „Eulen“-Typ gehört. Dabei entstehen unterschiedlich lange PCR-Fragmente, die im Gel an verschiedenen Positionen erscheinen. In der Theorie klingt das alles logisch, aber beim Ausprobieren in der Praxis ist Präzision alles. Man muss extrem sauber arbeiten und winzige Mengen exakt pipettieren. Leider funktionierte die Auswertung in unserem Versuch nicht wie geplant, so dass keine eindeutigen Banden im Gel sichtbar wurden. Das konnte uns aber trotzdem zeigen, dass Wissenschaft viel Geduld erfordert und Experiment oft mehrmals durchgeführt werden müssen, bis diese ein aussagekräftiges Ergebnis liefern. Das Praktikum gab uns auf jeden Fall einen spannenden Einblick in moderne molekularbiologische Methoden und zeigte uns, wie genetische Unterschiede sogar Einfluss auf unseren Schlafrhythmus haben können! Katharina Jarosch und Louisa Schönig für das Leistungsfach Biologie Q12
Vom 16.03.2026 – 17.03.2026 fand an der Technischen Universität Dresden das MINT-EC Zukunftsforum 2026 statt. Nach der Ankunft gab es zunächst einen Empfang, bei dem die Teilnehmenden Gelegenheit hatten, anzukommen, sich zu orientieren und eine Stärkung zu sich zu nehmen. Zudem bot diese Phase die Möglichkeit, erste Kontakte zu knüpfen und sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen. Gegen 14 Uhr startete das offizielle Programm mit einer Begrüßung, gefolgt von einer Vorlesung sowie einer Podiumsdiskussion. Ergänzt wurde dieser Programmpunkt durch einleitende Worte der Vorsitzenden des MINT-EC-Netzwerks. Anschließend verteilten sich die Teilnehmenden auf verschiedene Hörsäle, in denen unterschiedliche Themen angeboten wurden. Je nach persönlichem Interesse konnte ein Vortrag gewählt werden. Thematisch ging es unter anderem um den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Medizin sowie in der Telemedizin. Die einzelnen Vorträge dauerten jeweils etwa 45 Minuten. Nach dem inhaltlichen Teil fand ein gemeinsames Abendessen statt, bei dem zwei Foodtrucks verschiedene Speisen, darunter auch Pizza, anboten. Der restliche Abend stand zur freien Verfügung. Am zweiten Tag, dem 17. März, begannen die Workshops, die im Vorfeld individuell ausgewählt werden konnten. Der eintägige Workshop mit dem Titel „Von der Idee zur App – die App-Entwicklung in der Praxis“ vermittelte einen anschaulichen Einblick in die grundlegenden Schritte der App-Entwicklung. Zu Beginn wurde schrittweise erläutert, wie aus einer ersten Idee ein funktionierendes App-Konzept entsteht. Dabei standen insbesondere die Planung, Strukturierung und inhaltliche Umsetzung im Fokus. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Grafikdesign. Hier erhielten wir hilfreiche Tipps und Anregungen, wie eine App optisch ansprechend gestaltet werden kann, sodass sie übersichtlich aufgebaut und intuitiv bedienbar ist. Im praktischen Teil bestand unsere Aufgabe darin, in Zweiergruppen einen Prototypen einer App zu entwickeln. Jede Gruppe entwarf eine Anwendung über ihre jeweilige Herkunftsstadt, die sich an Touristen richtet. Die App sollte unter anderem Informationen zu Sehenswürdigkeiten enthalten, beispielsweise deren Lage, Eintrittspreise und allgemeine Beschreibungen. Abschließend verknüpften wir die einzelnen Seiten miteinander, um eine logisch strukturierte und funktionsfähige App zu erstellen. Zum Abschluss präsentierte jede Gruppe ihre Ergebnisse den anderen Teilnehmenden und erhielt Feedback. Der Workshop „Digital Mining Exploration“ bot einen anschaulichen Einblick in moderne Verfahren der digitalen Erfassung und Darstellung von Objekten. Für diesen Workshop fuhren wir mit dem Taxi nach Freiberg zur Reichen Zeche, einem historischen Bergwerk. Dort erhielten wir zunächst eine Führung durch das Erzbergwerk, bei der uns sowohl die Arbeitsweise als auch die Bedeutung des Bergbaus nähergebracht wurden. Ein weiterer Fokus lag auf der digitalen Objekterfassung. Wir lernten, wie mithilfe von Computersoftware dreidimensionale Modelle erstellt werden können. Dabei wurde auch erläutert, wie das menschliche Auge räumliches Sehen ermöglicht und weshalb dreidimensionale Darstellungen realistisch wirken. Im Verlauf des Workshops konnten wir nachvollziehen, wie aus einzelnen Aufnahmen ein vollständiges dreidimensionales Modell entsteht und welche technischen Schritte dafür erforderlich sind. Nach Abschluss der Workshops kehrten die Teilnehmenden nach Dresden zurück. Das Programm endete am 17. März gegen 16 Uhr. Anschließend blieb noch etwas Zeit bis zur individuellen Abreise. Bericht: Marc Mertens (11a) und Victoria von Theumer (Q12)