… uuund Action!

Die Teilnehmerzahl im Wahlunterricht Film wurde in den letzten Jahren immer größer: Nachwuchsfilmerinnen und -filmer aus hauptsächlich der 5. und 6. Jahrgangsstufe, aber auch welche aus der 10. Jahrgangsstufe arbeiteten begeistert an verschiedensten Projekten. Die Ergebnisse umfassten:
  • Reportagen über den Run for Life im Herbst,
  • eine Reportage über das Schulhaus,
  • Verfilmungen von Sketchen (z. B. von Otto Waalkes: 28 durch 7; es wird eine Situation darstellt, die einigen Haushalten bekannt sein dürfte: Mutter, Vater und Kind versuchen mit vereinten Kräften eine Mathematikhausaufgabe zu lösen...),
  • StopMotion-Filme (6 Standbilder werden zu einem Clip zusammengefügt; 6 Bilder pro Sekunde – eine haarsträubend aufwändige, aber sehr unterhaltsame Arbeit!),
  • eine Reportage über den Aufenthalt der Klasse 05A im Schullandheim in Garmisch und
  • filmische Sequenzen aus einem Schattentheater für die Live-Aufführung des Auftritts des Schultheaters Die kleine Hexe von O. Preußler unter der Leitung von Herrn Pöhlmann im Juli 2016 (die Figuren wurden im Kunstunterricht bei Frau Schmerreim hergestellt – danke!).

Derzeit geplant sind Imagefilme für das Tourist Info in Bernau (dabei arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit dem Kurs Film- und Mediendesign zusammen, der in der 11. Jahrgangsstufe angeboten wird).

Die Filmer konnten sich außerdem über neue Ausrüstung freuen, deren Anschaffung nur möglich war durch sehr großzügige Spenden des Elternbeirats und des Fördervereins:
  • eine Videokamera für den semiprofessionellen Einsatz (Danke auch an Hochkantfilm München für die Beratung)
  • Beleuchtung mit drei Taglichtlampen (für z.B. Dreipunktbeleuchtung)
  • Lavaliermikrofone (für die „unsichtbare“ Tonabnahme direkt am Schauspieler)
  • Richtmikrofone (für die Tonabnahme, wenn am Set das Anbringen von Lavaliermikrofonen nicht möglich ist; man kennt diese Mikrofone aus Interviews, wenn der arme Tonzuständige das Mikrofon minutenlang an einer langen Pole hoch über dem Interviewpartner halten muss; oft befindet sich ein „Fellpuschel“ über dem Mikro, damit keine Störgeräusche durch den Wind aufgenommen werden)
Vielen Dank!
Der Umgang mit einigen der Geräte konnte bereits bei Lehrerfortbildungen an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen zur Ausbildung von Filmlehrern und Medienexperten geschult werden.
Damit die Schüler auch zuhause Filme schneiden können, wird im Unterricht mit dem kostenlosen Programm iMovie gearbeitet, das standardmäßig auf jedem Mac, iPhone und iPad vorinstalliert ist.
Die Zukunft des Bereichs "Film" steht also unter guten Sternen und die Schülerinnen und Schüler können in den nächsten Jahren universell eingesetzt werden: beim Filmen von Veranstaltungen; für Beiträge im Unterricht, beim Erstellen von Erklärvideos und später in den P-Seminaren.
Einige der bisher erstellten Beiträge findet man unter vimeo.com/ltgprien.

Matthias Regl