Schulsanitätsdienst

Der Schulsanitätsdienst des LTG in Großhadern beim Schulsani-Symposium

Am Samstag, den 17. Oktober 2015 trafen sich einige Schülerinnen und Schüler des Schulsanitätsdienstes zusammen mit Herrn Kober um 07.00 Uhr morgens am Bahnhof Prien, um zum 11. Schulsanitätsdienst-Symposium ins Klinikum Großhadern nach München zu fahren. Dort treffen sich einmal im Jahr Schulsanitäter aus ganz Bayern, um neue Informationen über wichtige Grundlagen der Ersten Hilfe zu erhalten.
Nach der problemlosen Anreise mit dem Zug staunten wir zuerst über die Größe dieses Klinikums und die Menge an Teilnehmern: Aus ganz Bayern und darüber hinaus waren über 500 Teilnehmer angereist. Nachdem wir uns alle angemeldet hatten und unsere Unterlagen erhielten, hieß uns der Vorstand des Schulsanitätsdienst-Symposiums herzlich willkommen. Anschließend teilten sich alle Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen auf, da immer zwei Vorlesungen parallel gehalten wurden. Den Schulsanitätern ist dabei selbst überlassen, in welchen Vortragsblock sie gehen möchten.
Im ersten Block konnte man sich zwischen ‚Herz-Kreislauf-Geschichten‘ und Reanimation oder thermischen Notfällen entscheiden. Zur Entspannung folgte nach dem ersten Block eine kleine Kaffeepause, bei der es Brezen, Kaffee und Tee zur Stärkung für die Schüler und ihre Betreuer gab. Des Weiteren stellten viele Firmen ihre medizinischen Geräte zur Schau und beantworteten viele Fragen. Infektion und Informationen über HIV und Hepatitis oder Unfälle auf dem Schulhof waren die parallel laufenden Vorlesungen im zweiten Vortragsblock. Nach einer einstündigen Mittagspause begannen die letzten beiden Vorlesungen: Schulsanitäter im Großeinsatz oder Cerebale Krampfanfälle.
Das Highlight des Tages waren die Workshops, an denen alle Teilnehmer teilnehmen konnten. Dort wurden alle in kleine Gruppen zu je ca. 50 Schülern eingeteilt. Jede Gruppe schaute sich einen Teil des Klinikums genauer an, wie zum Beispiel den Schockraum, einen Rettungswagen oder den Rettungshubschrauber „Christoph München“. Nach den Workshops erhielten wir unsere Teilnahmebescheinigungen und traten den Heimweg an. Mit der U-Bahn, die ihre Station direkt vor der Klinik hat, fuhren wir bis zum Ostbahnhof und von dort mit dem Meridian weiter bis nach Prien, wo wir um ca. 18.00 Uhr ankamen. Während der Zugfahrt tauschten wir unsere eindrucksvollen Erfahrungen gegenseitig aus.
Zusammengefasst war es ein sehr interessanter Ausflug, bei dem man sicherlich viel lernen konnte. Wir würden uns freuen, wenn wir nächstes Jahr wieder dabei sind und das vielleicht sogar mit noch mehr Schulsanitätern. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle auch an Herrn Kober, der sich weit im Voraus um die Anmeldung gekümmert und uns begleitet hat.

Florian Wiebel, Q11
für die Schulsanitäter/-innen
OStR Winfried Kober