In Traunstein steht ein Hofbräuhaus…

Bereich: FS Biologie


…das im Gegensatz zum Münchner Hofbräuhaus allerdings privat geführt wird und seit mehreren Generationen im Besitz der Familie Sailer ist. Dies und noch viel mehr rund um das bayerische „Kulturgut“ Bier erfuhren die Schüler der Klasse 10c im Rahmen einer Führung durch das Hofbräuhaus Traunstein. Woher kommt das Wasser, warum röstet man das Malz unterschiedlich lange, wo wird der Hopfen angebaut, wie lange dauert der Maischevorgang, was bedeutet ober- bzw. untergärig, was geschieht mit dem Biertreber, warum stehen Kastanien in Biergärten, woher kommt der Name Pichler - all diese Fragen wurden fachkundig beantwortet. Auch die hochmodernen Lagertanks und die Abfüllanlagen der Brauerei konnten die Schüler begutachten. Selbst die arbeitsaufwändige Handabfüllung von Bier in Holzfässer, die im weiteren Umkreis  nur noch vom Hofbräuhaus Traunstein durchgeführt wird, war zu erleben. Im Brauereimuseum lauschte man dem „Bierorakel“, das dem bayerischen Kurfürsten Maximilian I. im Jahr 1612 angeblich eingeflüstert hat, in Traunstein ein „Weißes Brauhaus“ zu errichten. Den kupfernen Stammbaum der Braumeister seit der Brauereigründung konnten die Schüler schließlich im Innenhof bewundern – die Arbeit eines einheimischen Künstlers aus dem Jahr 2016.