"Dreamteam der Naturwissenschaften" auf Tournee in Ungarn

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„Ein riesiges Input-Festival“, nennt Herr Gerl die internationale Veranstaltung von „Science on Stage“. Ein Festival für „mehr Ideen, den Fortschritt und die Verbesserung des Unterrichts in den Naturwissenschaften“, fügt Herr Hollweck hinzu. 

Die beiden haben sich bereitwillig für ein Interview zur Verfügung gestellt und erzählen uns über ihre gemeinsame Reise mit Herrn Almer nach Debrecen im Osten Ungarns. 


Bevor die drei ihre Reise antreten durften, mussten sie ein strenges Auswahlverfahren durchlaufen. Denn zahlreiche deutsche Schulen hatten sich beworben, von denen dann allerdings nur 100 ausgewählt wurden, die im November 2016 nach Berlin fahren durften, um dort am nationalen Entscheid teilzunehmen. Tatsächlich schlug sich das Trio so gut, dass es unter den besten 12 Bewerbern aus ganz Deutschland landete und zum internationalen Entscheid nach Ungarn eingeladen wurde. Als einzige Schule in ganz Europa war somit das Ludwig-Thoma-Gymnasium mit zwei verschiedenen Projektideen beim Festival in Ungarn vertreten.


Nach einer langen und anstrengenden Reise  kamen unsere drei  Lehrer am 29. Juni in Debrecen an. Mit ihren Projekten „Who murdered Sir Ernest?“ und „BISA – Birds in School Assessment“ traten sie gegen 450 andere Naturwissenschaftslehrer aus 30 verschiedenen Ländern an. Dabei machten sie mit Flammenfärbung, Spektralanalyse, Soundspektrum und Bildern aus der beeindruckenden Chiemgauer Vogelwelt Punkte bei der Jury. 

„Die anderen waren natürlich auch super“, sagt Herr Gerl, denn die Teilnehmer aus den anderen Ländern machten dem Team des LTG mächtig Konkurrenz, z.B. mit Wetterballons mit denen Viertklässler den Weltraum eroberten oder einem Computertomographen aus Lego "Marke Eigenbau". 

Schließlich konnte das eingespielte Team die Jury aber überzeugen und reiste am 2. Juli mit dem – wie Herr Hollweck scherzhaft behauptet - „2. Platz“, der Auszeichnung „highly commended project“ für die Projektidee „Who murdered Sir Ernest?“ wieder nach Hause ans LTG .


Als Fazit gibt das Trio folgendes Statement: „Es war schon manchmal hart, auch weil alles auf Englisch war, aber vor allem war es eine super Erfahrung, man kommt mal raus aus dem Alltag und sieht etwas Neues.“ Außerdem sind die drei überzeugt, einiges dazugelernt zu haben und so unsere Unterrichtsstunden noch interessanter gestalten zu können.


Zum Schluss möchten sie sich noch bei allen bedanken, die sie bei diesem Projekt so großartig unterstützt haben, wie zum Beispiel bei den Teilnehmern des BISA-Projekts. 

Wir gratulieren Herrn Gerl, Herrn Hollweck und Herrn Almer ganz herzlich zu der tollen Leistung und sind schon gespannt auf ihre neuen Ideen!


Interview: Paula Spiegl und Alicia Pechan; Artikel: Alicia Pechan