Bühne frei für musikalische Talente am Ludwig-Thoma-Gymnasium: Glänzendes und ansprechendes Sommerkonzert

Bereich: Allgemein, FS Musik


Vollbesetzt war trotz der sommerlichen Temperaturen der König-Ludwig-Saal, und mit der  bunten und anspruchsvollen Abfolge an solistischen und mannigfacher Besetzung spielten sich die Musizierenden des Ludwig-Thoma-Gymnasiums in die Herzen der Zuhörer. Schuldirektor Christian Metken sprach sogar von einem “ganz, ganz außergewöhnlichen Programm”, und das war es in der Tat, war doch von Volksmusik über Klassik bis hin zur Moderne für jeden Geschmack etwas dabei. Den Auftakt machten Schüler der fünften Klassen: Lukas Hofbauer am Akkordeon mit einer Sternpolka folgte die Chorklasse, die das Publikum mit zwei schwungvollen Liedern aus dem Disney-Film “Das Dschungelbuch”  - begleitet von zwei Klarinetten, Schlagzeug und Klavier - begeisterte. Auch beim Kanon “lachend, lachend kommt der Sommer” zeigten die jungen Sänger gute Artikulation, Rhythmusgefühl und Stimmkraft. Paula Jork und Angelina Zenkow gaben am Klavier ein J.S. Bachsches Rondo in F-Dur zum Besten, dann im Trio mit Emilia Götz einen Walzer des moldawischen Komponisten E. Doga. Alexander Badlo aus der 8. Jahrgangsstufe, begleitet von seiner Mutter Elena am Klavier, zeigte Souveränität am Saxophon: Bei der slawischen Fantasie von H. Heumann konnte man osteuropäische Kantilenen und Jazz-Melodien heraushören - langanhaltender Beifall war der Lohn. Vom Saxophon zum Gesang: Erst sang der Unterstufenchor L. Cohens “Halleluja”, begleitet von Elena Badlo am Klavier, und “A thousand years”, begleitet von Martin Staiger an der Gitarre, dann folgte Sopranistin Sophia Hillert mit “Voi che sapete” von W.A. Mozart und “O mio babbino caro” von G. Puccini. Maximilian Häringer an der Geige überzeugte dann mit dem Allegro risoluto aus der Sonatine op.100 von A. Dvorak, einfühlsam begleitet von Aaron Voderholzer am Klavier (Q11). Ein Glanzlicht setzte Vera Mair im wahrsten Sinne mit ihrem “City of Stars” - ihre reine Sopranstimme ergänzte sich mit der Klavierbegleitung von Chiara Obermüller (beide Q11). Von LalaLand zu Harry Potter - mit “Harry Potter and the Goblet of Fire” versetzte das Orchester samt Schlagwerk das Publikum nach Hogwarts. Viele Tempiwechsel und dynamische Wechsel waren denn auch bei “Pirates of the Carribean” gefragt - auch hier zeigte das Orchester - bestehend aus Schülern, Lehren, Eltern sowie ehemaligen Schülern und Lehrern - eine grandiose Leistung. Vom Film zum Jazz leitete der Oberstufenchor, dieses Jahr beinahe ausgewogen mit weiblichen und männlichen Stimmen besetzt, mit “Lullaby of birdlands”, im Original von Ella Fitzgerald gesungen, über. Zusammen mit der Bigband sang der Chor dann Moonlight Serenade, einem Swing-Klassiker von Glenn Miller, der das Publikum in Tanz-Stimmung versetzte.  Die Bigband spielte dann schwungvoll weiter und zeigte die Bandbreite ihres Könnens:Von der “rockigen” Version “The Blues Brothers Rockin’ Soul Revue” ging es zu karibischen Rhythmen mit “Gumbo Caliente”, gefolgt vom Pop-Song “Surfin’ USA”. Alles in allem wieder ein buntes, facettenreiches Programm, das die Musiklehrer Bernadette Osterhammer (Leitung Orchester und Chorklasse), Marco Duckstein (Leitung Unter- und Oberstufenchor) und Rigo Mink (Leitung Bigband) zusammengestellt hatten. Das Sommerkonzert bewies mal wieder, dass das LTG viele musikalische Talente hat und dass das LTG eine große Schulfamilie ist, kommen doch nicht nur viele Ehemalige zum Zuhören, sondern auch zum Mitspielen.