Alles begann am Montag, dem 17.10.2016, als sich die Klasse 8b mit ihren Lehrern, Frau Reicheneder und Herr Duckstein, im Klassenzimmer traf. Nachdem jede Menge Essen für 3 Tage auf alle Rucksäcke verteilt waren, ging es auch schon zum Bahnhof wo eine zwei stündige Zugfahrt auf uns wartete. Am Tegernsee-Bahnhof angekommen fuhren wir noch mit dem Bus zur Bergbahn am Setzberg. Nachdem wir unseren großen Rucksack abgeben durften (der durfte Bahnfahren) ging die Wanderung auch schon los. Laut den Lehrern sollte es ja "nur" 2 Stunden bis zur Hütte dauern. Trotz Jammern und Klagen kamen wir nach zweieinhalb Stunden oben an der Hütte an und hatten zudem alle Suchaufträge aus dem Praktikumsheft erfolgreich gefunden und dokumentiert. Nachdem die Zimmer verteilt und die Betten bezogen wurden, ging es auch gleich mit einer weiteren Wanderung zum Gipfelkreuz am Setzberg weiter. Die Aussicht über den Tegernsee und bis zur Zugspitze im Abendlicht war wirklich jede Anstrengung wert. Danach in der Hütte machte sich die eingeteilte Kochcrew daran Nudeln mit Tomatensoße und Salat für 34 Leute zu kochen. Nach diesem Kraftakt (besonders das Spülen) wurden noch ein paar Spiele gespielt. bevor die  Lehrer beschlossen noch eine Nachtwanderung mit uns zu unternehmen. Obwohl die Motivation anfangs nicht so groß war, bereute am Schluss keiner mitgekommen zu sein. Am Ende des Tages waren alle froh, endlich im warmen und gemütlichen Bett zu liegen.

Da am zweiten Tag schlechtes Wetter war, nutzen wir die Zeit um gesammelte Blätter und Blüten zu zeichnen, zu bestimmen und Klebeherbarien anzufertigen. Trotz Regen gingen wir nochmal wandern um die Ruhe im Wald zu erfahren und mehr über Bäume zu lernen. Erschöpft und durchgefroren kamen wir wieder in der Hütte an und konnten und am Holzofen wärmen. Nach weiterer Arbeit am Exkursionsheft wurde endlich der lang ersehnte Kaiserschmarrn mit Apfelmus gemacht. Danach haben wir noch den letzten Abend genossen und viel Spaß gehabt. 

Der Tag der Abreise begann schon früh, da noch aufgeräumt und gepackt werden musste. Nachdem alles erledigt wurde, ging es auch schon wieder nach unten zur Bergstation, wo unsere Rucksäcke schon auf uns warteten. Nach kurzer Zeit kam auch schon der Bus und wir fuhren wieder nach Hause, wo sich alle auf die wohlverdiente Dusche freuten.

Trotz anstrengenden Wanderungen und dem teils schlechten Wetter hat es jedem Spaß gemacht und bei den vielen gemeinsamen Aufgaben haben sich alle besser kennengelernt.