Abschlussfahrt nach Frankfurt, Q11/5 2017

SchullebenSchulleben

Am Montag, den 01.07., starteten wir in aller Frühe mit dem Schienenersatzverkehr nach Rosenheim, über München und schließlich nach Frankfurt. Um unsere Reife zu beweisen, wurden erstmal die Nintendo ausgepackt und Karten durften natürlich auch nicht fehlen. Schnell verstrich die Zeit und schon fanden wir uns am Frankfurter Hbf wieder, wo wir auch schon unsere erste Begegnung mit einigen zwielichtigen Gestalten machten, vor denen wir zuhause schon gewarnt wurden, die uns lautstark darauf hinwiesen, dass die deutsche Bahn eine Lüge sei. Nächster Halt Galluswarte. Ohne Verluste endlich angekommen wurden die Zimmer schnell bezogen und wir starteten sofort zur Flussfahrt auf dem Main, um die berühmte Skyline von Frankfurt zu sehen. Die Abende ließen wir gemeinsam entspannt am Flussufer ausklingen und kehrten, zur Freude der Lehrer, pünktlich wieder zum Hostel zurück.

Am nächsten Morgen wurden wir mit geballtem Wissen konfrontiert, denn die Stadtführung informierte nicht nur über Frankfurt und seine Geschichte, sondern auch über heiratswürdige Männer und Feminismus. Später fand sich der gesamte Kurs, man könnte schon fast sagen unter Gleichgesinnten, im Frankfurter Zoo wieder.

Einer der Höhepunkte war der Besuch am berühmten Frankfurter Flughafen. Mit dem sehr aufgeschlossenen Führer gingen die besonders interessierten Schülerinnen Fragen auf den Grund, auf die sonst noch niemand gekommen ist. Außerdem erfuhren wir anhand von lebhaften Fallbeispielen, wie man Drogen nicht schmuggeln sollte. Ein typisch frankfurterisches Essen mit Grüner Soße im Gasthof Zur Sonne durfte natürlich auch nicht fehlen.

Donnerstag, 4.07., 10:00 Uhr: Experiminta Science Center. Wie zu erwarten, zwei Physiklehrer und die daraus entstehenden Folgen… Trotz anfänglichem Unmut freundeten sich die Schüler allmählich mit den Experimenten zum Ausprobieren an und blieben teilweise sogar länger als geplant. Nachdem wir später in der Kelterei erfuhren, dass der typisch frankfurterische Apfelwein nicht nur schön, sondern auch schlank macht, wurde der Abend in Sachsenhausen, über einige Umwege, zu einem wahren Erfolg.

Am Freitag (letzter Tag, Abfahrtstag, letzter Tag in Freiheit) musste alles ganz schnell gehen. Alles verlief wie geplant, doch die zwielichtige Gestalt vom Anfahrtstag behielt überraschenderweise Recht, denn die ursprüngliche Ankunft in Prien, angesetzt auf 13:17 Uhr, verschob sich aufgrund von einem Polizeieinsatz, Baustelle und Baum auf den Gleisen um drei Stunden, wovon wir uns aber nicht die Laune verderben ließen. Die Hauptbeschäftigung während der Verzögerung bestand aus Schlaf nachholen. 

Ein großes Dankeschön geht an unsere Lehrer Herr Unterstraßer und Frau Steger, welche alles super organisiert haben und die Woche unvergesslich gemacht haben.

Janina Küblbeck, Q11/5