Donnerstag, 1. 2. 2018

Ankunft um 17. 45 Uhr

Am Donnerstagabend kamen die französischen Austauschschüler müde underschöpft nach gut 24 Stunden Fahrt mit dem Bus endlich am Charivari-Parkplatz an.

Wir Deutschen nahmen sie dort aufgeregt in Empfang. Eigentlich wollten ja alle natürlich schnell nach Hause, jedoch musste erst einmal der richtige Austauschpartner ausfindig gemacht und zugeordnet werden.

Danach ging es aber schnell in die Gastfamilien, um die Gastschüler  „einfach ankommen“ zu lassen.


Freitag, 2. 2. 2018

Aller Anfang ist schwer - vor allem, wenn es für unsere französischen Gastschüler hieß, schon so früh aus den Ferdern zu müssen. Pünktlich um 7.15 Uhr erschienen aber alle in der Schule, obwohl der Unterricht in Frankreich erst eine Stunde später beginnt, Sicher dauerte es deshalb einige Zeit, bis unsere Franzosen richtig wach und warm wurden.

In der ersten Stunde fand für alle Unterricht statt. Gleich danach war aber für uns ein leckeres Frühstücks-Buffet in der Mensa vorbereitet. Gestärkt machten wir uns anschließend auf den Weg zum Rathaus, um dort auch von der Gemeinde herzlich begrüßt zu werden. All das wurde anschließend auf einem Foto dokumentiert. Später warteten auf uns Deutsche leider wieder unsere Lehrer mit dem Tagesgeschäft, während die Austauschpartner derweil eine aufregende Ralley durch Prien absolvieren durften.  

Nachdemauch für uns Gastgeber der Unterricht geendet hatte, gab es freie Zeit zum Mittagessen. 

Danach war das straffe Programm allerdings noch nicht zu Ende. Frisch gestärkt ging es ins Prienavera zum Plantschen. Dort gefiel es uns allen sehr und es war richtig lustig. Vom Außenbecken konnte man auch einen Blick auf das Schloss Herrenchiemsee genießen, der alle begeisterte. 

Um den Tag angenehm heimatlich ausklingen zu lassen, wurde im Trachtenheim Prien noch ein Begrüßungsabend veranstaltet. Ganz traditionell tanzte dortauch der Trachtenverein, was die Franzosen durchaus beeindruckend fanden. Für die Verpflegung sorgten die Gastfamilien mit leckeren Spezialitäten, die in einem großen Buffet angerichtet wurden. Es entwickelte sich eine sehr unterhaltsame Veranstaltung und zunehmend mischten sich Deutsche unter Franzosen und umgekehrt. 

Wochenende, 3./4. 2. 2018

Am Wochenende durften die Franzosen viel Spannendes in ihren Gastfamilien erleben. Sie gingen Rodeln, fuhren Ski, aßen auf Almen oder in typisch bayrischen Restaurants, besichtigen Schlösser, besuchten Städte und lernten vieles mehr, vor allem aber ihre Gastfamilien, kennen. 

Montag, 5. 2. 2018

Am Montag ging es dann mit dem abwechslungsreichen Programm für diefranzösischen Austauschschüler aus Graulhet weiter.

Nach einer Stunde Unterrichtsbesuch mit ihren Priener Partnern, machten sich die Gäste auf den Weg zur Herreninsel. Trotz frostiger Temperaturen besichtigten sie die wunderschöne Insel und genossen danach eine Führung durch das Schloss Herrenchiemsee, dessen Anblick sie ja schon vom Schwimmbad aus bewundert hatten. Am  Nachmittag trafen sich alle am LTG zur gemeinsamen Fahrt nach Aschau. Mit der Gondelbahn ging es rauf auf die Kampenwand. Alle hatten einen Heidenspaß im Schnee herumzutoben und sich bei einer Schneeballschlacht zu messen. Erschöpft, durchnässt und verfroren machte man sichschließlich wieder auf den Heimweg und kehrte in die Familienzurück.


Dienstag, 6. 2. 2018

Bevores mit dem Bus nach München ging, stand noch eine Stunde Schulbesuch für die Franzosen auf dem Plan.

Danach ging es in die Landeshauptstadt und dort direkt zum BMW–Museum mit der beeindruckenden BMW–Welt. Nach einer ausgiebigen Besichtigung fuhren alle mit dem Bus in die Münchner Innenstadt, die in Vierer-Grüppchen erkundet werden konnte.


Mittwoch, 7. 2. 2018

Am Mittwoch hieß es dann:„Bonjour les élèves!“ Die französischen Austauschschüler besuchten uns in der ersten Stunde im  Unterricht und wurden von vielen Lehrkräften fröhlich in ihrer Landessprache empfangen. Danach durften sie nach Salzburg fahren, um sich leckere Mozartkugeln schmecken zu lassen, während wir noch 5 weitere, lange Unterrichtsstunden über uns ergehen ließen. 

Am Abschiedsabend erzählten uns die Franzosen dann, dass sie neben dem Kauf der bekannten Spezereien die Salzburger Altstadt, den Dom sowie die Festung besichtigt hatten. Shoppen waren sie natürlich auch schon wieder. Ein wenig Neid kroch da schon hoch! 

Der letzte gemeinsame Abend in der Aula der Realschule war aber dann natürlich doch ausgesprochen stimmungsvoll, wenn auch etwas traurig. Denn jedem wurde langsam aber sicher gegenwärtig, dass der Abschied am nächsten Tag unaufhaltsam näher rückte. Als dann die Gastschüler das Lied: „Gute Freunde kann niemand trennen“ präsentierten und so (dank des Google-Übersetzer-Tools) ausdrückten, wie sehr es ihnen in Deutschland gefallen hatte, floss der eine oder andere Tränenstrom gen Chiemsee. Aber bei Schnitzel mit Kartoffelsalat und vor allen Dingen viel Spezi, das die Franzosen literweise tranken, da es dies in Frankreich nicht gibt, hatten wir alle dennoch viel Spaß.


Donnerstag, 8. 2. 2018

In den ersten beiden Schulstunden leisteten die Franzosen uns noch einmal im Unterricht Gesellschaft. Danach trafen sich alle Teilnehmer des Austauschprogramms in der Aula. „Was hat dir gut bzw. nicht so gut am Austausch gefallen?“ - auf diese Frage zu antworten, fiel gar nicht schwer. Hatte man sich umgehört, fand man seine eigene Meinung bestätigt: diese Woche war äußerst abwechslungsreich und spannend. 

Vor der Abreise hatten die Franzosen noch die Möglichkeit, in Prien Souvenirs zu kaufen. Anschließend aßen wir noch gemeinsam zu Mittag. Dann folgte sicher der traurigste Moment des so gelungenen Austausches: der Abschied. „Auf Wiedersehen´´, „Au revoir“, „Ciao“, „Abientot“… schwirrte durch die Luft. Ein Drücker hier, eine Umarmung da, und dann ging es für die Franzosen Richtung Graulhet -22 Stunden bis nach Hause! 

Wir alle können es kaum erwarten, uns im Mai in Frankreich wiederzusehen… und dann heißt es wieder: „Salut!“


An dieser Stelle möchten wir jedoch eins keinesfalls verpassen: einen ganz herzlichen Dank allen Lehrkräften des LTGs und der Realschule, die sich für diesen Austausch engagieren. Ein extra großes Dankeschön von uns geht dabei an Herrn Kober!

Johanna Grimm, Viktoria Bartosch, Victoria Venzl, Sophia Henz (9d)