8a versorgt sich selbst auf der Freisinger Hütte

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Trotz schlechter Wetterprognosen startete die 8a am 09. Oktober als erste Klasse von Prien aus in Richtung Tegernsee, um dort das „Alpine Praktikum“ zu absolvieren. Vom Bahnhof Tegernsee aus fuhr man mit dem Bus zur Talstation der Wallbergbahn. Dort angekommen, machten sich die Schüler, zusammen mit Frau Schmerreim und Herrn Rettelbach, auf den Weg zur Freisinger Hütte am Wallberg. Während der Wanderung wurden Pflanzen bestimmt, Ameisenhaufen gesucht und der Zuwachs von Bäumen berechnet.

Nachdem man die Freisinger Hütte bezogen und kurz Brotzeit gemacht hatte, mussten die mit der Seilbahn transportierten Rucksäcke an der Bergstation der Wallbergbahn abgeholt werden Eine besonders „berggängige“ Gruppe von Schülern bestieg mit Frau Schmerreim noch kurz den 1700m hohen Wallberggipfel, bevor sich alle wieder in der Hütte trafen. Dort lies man sich die gemeinschaftlich gekochten „Spaghetti mit Tomatensoße“ schmecken.

Am zweiten Tag sammelten die Schülerinnen und Schüler nach dem Frühstück in der Umgebung der Hütte einige Blütenpflanzen und zeichneten diese, wobei richtige kleine Kunstwerke entstanden.

Eine Exkursion auf den Setzberg stand am Nachmittag auf dem Programm. Dort konnte man den Ausblick auf den Tegernsee genießen und lernen, wie man mit Karte und Kompass den eigenen Standort bestimmen kann. Intensive Bodenkunde praktizierten dann einige Schüler beim Abstieg vom Setzberg – das Motto lautete hier: „Lehmboden mit allen Sinnen erfahren!“

Zurück in der Hütte - und nach zum Teil intensiven Reinigungsmaßnahmen - konnten sich die Schüler bei Indoor- und Outdoor-Spielen wie „Monopoly“ oder „Drei Scheidl um’s Haus“ entspannen. Den kulinarischen Höhepunkt des Tages bildete der zum Abendessen kredenzte „Kaiserschmarrn“, der, dank der Mithilfe der Tochter eines Kochs, vorzüglich geriet.

Das Aufstehen um 6:00 Uhr am nächsten Morgen fiel einigen schwer, aber es half nichts – die Zimmer mussten gesaugt, die Wachräume gewischt und die Küche gefegt werden. Nachdem alle reisefertig waren, marschierte man wieder zur Talstation der Wallbergbahn zurück – diesmal bei schönstem Herbstwetter.