„Hey Zwerge, hey Zwerge, hey Zwerge ho – nachhaltig sind wir sowieso…“

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Im Rahmen der „Woche der Nachhaltigkeit“ begab sich die Klasse 10d am 18. Oktober ohne Verbrauch fossiler Energieträger – also zu Fuß – zum nahen Herrenberg. Dort wurde sie bereits von Herrn Guggenberger, dem für Prien zuständigen Forstbeamten, erwartet.

Nach einer meditativen „Baumbegegnung“ informierte Herr Guggenberger über die Arbeit eines Försters, die Wohlfahrtswirkungen des Waldes und den Aufbau eines Baumes. Dabei mussten die Schülerinnen und Schüler Kernholz, Splintholz, Kambium, Rindenschicht und Borke in einem Rollenspiel selbst darstellen. Mit Hilfe eines Luftballons verdeutlichte der Förster die Kohlenstoffdioxid-Freisetzung durch Zersetzung bzw. Verbrennung von organischer Substanz und ging in diesem Zusammenhang auch auf den damit verbundenen Treibhauseffekt ein.

In weiteren Spielen am Waldrand und im Wald simulierten die Schülerinnen und Schülern die Nutzung von Ressourcen durch den Menschen. Dabei wurde deutlich, dass unkontrollierter Ressourcenverbrauch, z. B. im Regenwald, zur Übernutzung und zum langfristigen Verschwinden der Ressourcen führt - kontrollierte Nutzung und nachhaltige Bewirtschaftung, wie in mitteleuropäischen Wäldern, kann die Ressourcen hingegen über längere Zeit erhalten.

Mit dem Fang-Spiel „Vogel, Floh und Spinne“ endete ein sonniger Vormittag, der – dank Herrn Guggenberger - nachhaltige Einsichten in ökologische Zusammenhänge vermittelte.