Unsere Exkursion in den Regenwald


Im Rahmen des Geographieunterrichts unternahmen wir, die Klasse 8b, gemeinsam mit der 8c und unseren Lehrerinnen Frau Andorfer und Frau Reicheneder am 13.11.2015 eine Exkursion in die Regenwaldausstellung in Rosenheim. Dort haben wir viel Spannendes über den Regenwald, seine Gefährdung und seine Bewohner, Pflanzen und Tiere erfahren. Besonders interessant fanden wir die Treiberameisen, denen wir bei der Fütterung zusahen, denn sie konnten sogar einen um ein Vielfaches größeren Mehlwurm innerhalb von wenigen Sekunden töten und in ihren Bau schleppen. Danach bestaunten wir die Blüte der größten Blume der Welt - die Raphlesia -, die mit ihrem Gestank Insekten anlockt, um diese dann zu verschlingen. Darüber hinaus haben wir einen kurzen Film über das Ritual des Erwachsenwerdens der Männer eines Stammes im amazonischen Regenwald angesehen. Sie bekommen dabei einen Handschuh angezogen, der mit vielen Tucanderas, den größten Ameisen der Welt, bestickt ist. Diese Ameisenart besitzt einen Stachel am Hinterleib, dessen Stich schmerzhafter als der einer Hornisse ist und 24 Stunden lang schmerzt. Das Ritual muss insgesamt 21 Mal durchgeführt werden, damit man danach als Mann angesehen ist, heiraten darf und gegen das Gift immun ist. Sehr erschrocken waren wir außerdem über das Ausmaß der Bedrohung des Regenwalds. So wird zum Beispiel für Ölpalmplantagen pro Minute eine Fläche Regenwald in der Größe von 35 Fußballfeldern abgeholzt! Und Palmöl findet man immerhin in jedem zweiten Supermarktprodukt in Deutschland, so dass auch wir es ein wenig mit beeinflussen, wie stark der Raubbau am Regenwald weiter voranschreiten wird. Insgesamt fanden wir die Exkursion also sehr interessant und lehrreich, da uns dabei in Filmen, Texten, Bildern und sogar originalen Gegenständen das Thema Regenwald greifbar vor Augen geführt wurde.