Magische Momente mit Antikespezialist Franjo Terhart

Der Jugendbuchautor Franjo Terhart ist seit Jahren gern gesehener Gast am LTG. Als ehemaliger Lateinlehrer kennt er sich in der Welt der Antike bestens aus und bringt diese seinen Lesern in spannenden Krimis näher. So kamen auch unsere 6. Klässler am 5. 6. in den Genuss zweier Kostproben aus seinen erfolgreichen Büchern, die mittlerweile in 20 Sprachen übersetzt worden sind.
In seinem neuesten Roman „Magus Maximus von Rom“ versuchen die bewährten Spürnasen Cornelia, Titus, Gaius und Publius, die bereits in einigen anderen Abenteuern erfolgreich als Ermittler tätig waren, merkwürdige Diebstähle aufzudecken. Gerade zu der Zeit, als Caesar Kleopatras Besuch in Rom erwartet, lenkt ein geheimnisvoller Zauberer durch seine unglaublichen Kunststücke die Aufmerksamkeit vieler Römerinnen und Römer auf sich. So sehr, dass sie nicht bemerken, wie sie von seinem Sklaven skrupellos bestohlen werden. Als auch noch Kleopatras wertvolles Gastgeschenk abhanden kommt, werden die vier Freunde aktiv. Dabei kommen sie nicht nur den Tätern auf die Schliche, sondern lüften auch einige Zaubergeheimnisse, z. B. wie man einen Menschen zum Schweben bringen kann. Den Trick erfahren die Schüler an dieser Stelle natürlich noch nicht.
Um Magie geht es auch in dem Buch „Die magische Karthagermünze“. Dank dieser unternimmt der geschichtsinteressierte Schüler Jannik eine Zeitreise und wird mitten in das Heerlager Hannibals versetzt.  Der große Feldherr Karthagos schätzt seine Fähigkeiten nicht nur deshalb, weil er seinen Lieblingselefanten wie kein anderer zu pflegen versteht, sondern weil er als Zeitreisender weiß, was die Zukunft bringt. Dass dies den Neid einiger Vertrauter Hannibals hervorruft, dürfte klar sein und so muss er all seine Intelligenz einsetzen, damit er wieder heil in die Gegenwart zurückkehren darf.

Viele Schüler waren neugierig geworden und wollten die Lösung der Fälle möglichst bald erfahren. So nutzten sie die Gelegenheit beim Autor persönlich ein signiertes Buch als Ferienlektüre zu erstehen. Zuvor hatte der sympathische Schriftsteller noch einige Fragen der Schüler zu seinem Leben und seiner Tätigkeit des Schreibens beantwortet.