LTG-Handballmannschaft auf Erfolgskurs

Hatte die LTG-Mädchenmannschaft der Altersklasse WKII (Jahrgänge 2002-2005) souverän mit 38:18 gegen die Handballerinnen des Raublinger Gymnasiums im Kreisentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ in der Sportart Handball gewonnen (den Regionalentscheid mussten die Freilassinger Gegner aufgrund der Schneemassen Anfang Januar absagen), ging sie nun auch im Bezirksentscheid gegen fünf andere Schulen als Siegerin hervor.  Eigentlich nur vier, denn das Gymnasium Höhenkirchen-Siegertsbrunn Bruckmühl trat nicht an. Im Wettstreit auf Bezirksebene hieß es „jeder gegen jeden” und so standen sich die Mannschaften des LTG, der Staatlichen Realschule Herrsching, des Schyren-Gymnasiums Pfaffenhofen an der Ilm, des Korbinian-Aigner-Gymnasiums Erding und des Gymnasiums Geretsried (im vorigen Jahr bei den letzten 16 Schulen beim Bundesentscheid in Berlin dabei) gegenüber. Die ersten drei Spiele entschieden dabei die LTG-Handballerinnen klar für sich. Herrsching, das zweimal gewonnen und einmal unentschieden gespielt hatte, musste nun aufholen, um noch den Titel heimzuholen. Und so wurde das entscheidende und zufälligerweise letzte Spiel das Finalspiel - die Handballerinnen machten es dabei der deutschen Nationalmannschaft nach. Ein echter Krimi, führten doch die LTG-Mädchen zeitweilig mit vier Toren Vorsprung, den die Herrschinger Spielerinnen beherzt in der zweiten Halbzeit wieder ausglichen. Mit einer stabilen Abwehr, aber auch mit schnellem Konterspiel überzeugten schlussendlich die Prienerinnen. Dies und die geschlossene Mannschaftsleistung aus einer kompakten Abwehr heraus machte es den Gegnerinnen schwer, sodass es am Ende bei einem Unentschieden von 10:10 blieb. Da die LTG-Mannschaft damit nur einmal, die Herrschinger Spielerinnen hingegen zweimal unentschieden gespielt hatten, siegte das LTG, gefolgt von Herrsching, Pfaffenhofen, Geretsried und Erding.  Als Nächstes steht der Kampf um die südbayrische Meisterschaft an. Hier spielen alle Bezirkssieger aus Oberbayern, Niederbayern, Schwaben und der Landeshauptstadt München. Sollten die LTG-Mädchen auch hier gewinnen, geht es weiter gegen den Sieger aus den nordbayrischen Teams aus Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken und der Oberpfalz beim Landesfinale am 19. März in Planegg. Und schließlich könnte es sogar heißen: „Auf nach Berlin!”.  Ein hohes Ziel, aber nicht unerreichbar, wurden die LTG-Mädchen doch schon in 2016 bayerische Meister im Qualifikationsturnier „Jugend trainiert für Olympia“ (damals durften sie aber aufgrund ihres jungen Alters nicht weiter auf Bundesebene ihre Wurf- und Mannschaftsstärke beweisen), und 2017 und 2018 kamen die Mädchen immerhin bis in die „Final Four“ auf Landesebene. Das LTG ist schon jetzt stolz auf die Leistungen seiner Handballmannschaft in der seit vielen Jahren erfolgreichen Traditionshochburg des Handballs. Heidi und Thomas Leube, die zusammen die weibliche Handball-B-Jugend beim TUS Prien betreuen, standen der Handballmannschaft als Mannschaftsbetreuer im Rahmen der Sport-Arbeitsgemeinschaft-Handball zur Seite, und Elke Hein, Sportlehrerin am LTG, präsentierte die Schulseite. Die Siegerehrung übernahmen der Schulleiter Herr Metken und der Sportlehrer und Mitarbeiter der Schulleitung Herr Bayerl, die ihrem LTG-Team (von links nach rechts Leonie Künzel, Sinja Hager, Sofia Riffel, Lea Voderolzer, Carla Steiner, Sarah Kramer, Natalie Stellmach, Dilara Mutlucan, Maria Pertl, Isabella Leube, Constanze Kirchner) viel Erfolg für den nächsten Wettbewerb wünschten.